Spanische nationalmannschaft: de la fuente trotzt ausfällen und blickt optimistisch zum finalissima
- De la fuente verlässt sich auf breite qualität
- Finalissima-nominierung am 20. märz
- Personalsorgen häufen sich
- Unai simón: unangefochten zwischen den pfosten
- Carvajal: ein fragezeichen
- Laporte: rückkehr zur stabilität
- Le normand: unsicherer status
- Cucurella: hoffnungsschimmer, aber fraglich
- Rodri: stabilität im mittelfeld
- Weitere personalien im fokus
De la fuente verlässt sich auf breite qualität
Luis de la Fuente ist kein Trainer, der sich hinter Verletzungen und Absagen versteckt. Sein ständiges Mantra lautet, dass der spanische Fußball das Glück hat, einen Kader von Weltklassespielern zu besitzen, der ihm eine ruhige Hand ermöglicht. Und die Realität bestätigt ihn: Spanien hat seit der Europameisterschaft mit Ausfällen zu kämpfen, erreichte aber dennoch das Finale der Nations League (das unglücklich im Elfmeterschießen verloren ging) und qualifizierte sich souverän für die Weltmeisterschaft.

Finalissima-nominierung am 20. märz
Am Freitag, den 20. März, wird Luis de la Fuente seinen Kader für das Finalissima gegen Argentinien in Doha bekannt geben. Einige Absagen sind bereits sicher, darunter die von Mikel Merino und Samu. Hinzu kommen eine Reihe von Fragezeichen und Spieler, die sich vehement für eine Nominierung ins Spiel bringen: Marco Asensio, Joan García, Marc Pubill und Eric García.

Personalsorgen häufen sich
Von der Startelf, die in Berlin gegen England gewann und sich den Einzug ins Finalissima sicherte, befinden sich mindestens die Hälfte in einer unklaren Situation. Besonders die Torwartposition wird diskutiert.
Unai simón: unangefochten zwischen den pfosten
Unai Simón ist und bleibt die Nummer Eins. Er hat dem Trainer keinen Grund gegeben, an seiner Position zu zweifeln, und genießt innerhalb und außerhalb des Feldes hohes Ansehen. Der Druck kommt von außen, bedingt durch die starken Leistungen von Joan García in den letzten beiden Spielzeiten.
Carvajal: ein fragezeichen
Dani Carvajal hat sich die WM auf die Fahne geschrieben. Er weiß, dass es seine letzte Weltmeisterschaft sein könnte und dass Spanien sie gewinnen kann. Bei regelmäßiger Spielpraxis gäbe es keine Diskussion über seine Nominierung. Seine geringe Spielzeit in dieser Saison ist jedoch ein Problem. Kontinuierliche Wettkampfhärte ist für De la Fuente entscheidend.
Laporte: rückkehr zur stabilität
Der Abwehrchef Spaniens war wochenlang verletzt, ist aber zurück. Sein Wert für den Trainer ist sowohl auf dem Platz als auch im Teamgefüge unschätzbar. Aymeric Laporte blickt voller Zuversicht auf die WM und ist überzeugt, rechtzeitig wieder fit zu sein.
Le normand: unsicherer status
Le Normand ist seit Wochen kein Stammspieler bei Simeone. Wenn er doch spielt, dann meist als Schonung für die etatmäßigen Kräfte. Das ist ein Problem für einen Spieler, auf den De la Fuente immer zählen konnte und mit dem er bisher ungeschlagen ist. Sein mangelnder Einsatzzeit beim Atlético Madrid verstärkt die Zweifel.
Cucurella: hoffnungsschimmer, aber fraglich
Eine Oberschenkelverletzung macht seine Teilnahme am Finalissima fraglich. Sollte er es schaffen, wird es knapp sein. Er ist der unbestrittene Linksverteidiger der Nationalmannschaft. Als Ersatz stehen Balde und Carreras bereit, doch keiner bietet die gleichen Qualitäten wie Cucurella.
Rodri: stabilität im mittelfeld
Der Dreh- und Angelpunkt Spaniens bei der Europameisterschaft befindet sich in aufsteigender Form. Nach anfänglichen Zweifeln nach seiner schweren Knieverletzung im September 2024 gibt Rodri wieder Zeichen von Stärke. Mit Zubimendi im Hintergrund, der ebenfalls auf höchstem Niveau spielt, ist die Position absolut besetzt.
Weitere personalien im fokus
- Fabián Ruiz: Seit dem 16. Januar aufgrund einer Knieverletzung außer Gefecht.
- Dani Olmo: Zeigt nach anfänglichen Problemen wieder aufsteigende Form.
- Lamine Yamal: Nach Problemen mit der Schambeinentzündung zeigt er immer mehr Torgefahr und Kreativität.
- Morata: Hat an Ansehen bei De la Fuente verloren. Seine Leistungen beim Como sind enttäuschend.
- Nico Williams: Leidet an hartnäckigen Schmerzen in der Leistengegend und kann seine volle Leistung nicht abrufen.
