Spanien-sensatie boixader dominiert erneut: sechster jiu-jitsu-weltmeistertitel!
Los Angeles bebte am vergangenen Wochenende – und nicht nur wegen des sonnigen Wetters. Alejandra Boixader, die junge Sportlerin aus Barcelona, hat einmal mehr bewiesen, dass sie zur absoluten Weltspitze gehört. Ihr sechster Weltmeistertitel im Jiu-Jitsu der Jugendkategorie ist nicht nur eine Sensation, sondern auch ein klares Signal an die internationale Sportwelt: Diese Athletin ist auf dem Weg nach ganz oben.

Von jiu-jitsu zu mma: ein vielversprechender quersprung
Die Erfolge von Boixader sind beeindruckend, und das bei gerade einmal 16 Jahren. Nur wenige junge Sportlerinnen können eine solche Bilanz vorweisen. Doch die junge Spanierin ruht sich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Nur wenige Monate nach dem Gewinn der IMMAF-Europameisterschaft im Mixed Martial Arts (MMA) hat sie nun auch hier ihre Ambitionen bewiesen und peilt die Weltmeisterschaft im August in Abu Dhabi an. Ihre Bescheidenheit angesichts dieser Erfolgsserie ist dabei bemerkenswert: "Ich versuche, mich im Moment auf den Weg zu konzentrieren, den ich mir vornehme.", erklärte sie nach ihrem Sieg.
Ihr Weg zur Spitze ist geprägt von harter Arbeit und Disziplin. In Los Angeles dominierte sie ihre Gegnerinnen Haven Raelle, Neve Celeste und schließlich Beatriz Rodrigues, die als Nummer zwei der Weltrangliste gehandelt wurde. "Eine anstrengende Woche, aber ich konnte meine Eltern um mich haben, die mich immer unterstützen.", so Boixader.
Der Blick nach vorn: UFC-Traum
Doch Boixader träumt größer. Ihr Ziel ist klar: die UFC. Ein Ziel, das sie sich mit ihrem Team gemeinsam gesteckt hat und das sie mit aller Kraft verfolgen. Noch hat es keine spanische Kämpferin geschafft, in der renommierten Liga Fuß zu fassen. Boixader könnte hier Geschichte schreiben.
Es ist die Faszination für die Mixed Martial Arts, die Boixader vor einigen Jahren den Rücken gekehrt hat. Nach einer Operation ihres Knies entdeckte sie eine neue Leidenschaft für denSport der Kontakte. Und mit dem Beispiel ihres Vaters, Ray Boixader, einem erfahrenen MMA-Kämpfer, an ihrer Seite, war der Entschluss schnell gefasst. "Ich musste MMA machen, und das habe ich auch getan!", so Boixader mit einem entschlossenen Blick.
Ihr Debüt im Februar in Belgrad war ein fulminanter Erfolg: Drei Siege, alle durch Vorzeitige K.O. – ein deutliches Zeichen für ihr Potenzial. Nun gilt es, sich auf das prestigeträchtige No-Gi-Turnier in Brasilien vorzubereiten und im August in Abu Dhabi erneut Geschichte zu schreiben. Die Welt hält den Atem an, denn Alejandra Boixader ist mehr als nur eine "Wunderkind" – sie ist eine Kämpferin mit Herz und Verstand.
Die junge Spanierin hat bewiesen, dass Talent, harte Arbeit und eine klare Zielsetzung zum Erfolg führen können. Und während andere Sportlerinnen sich womöglich mit dem Erreichen eines Ziels zufrieden geben würden, blickt Boixader bereits nach vorne. Ihr sechster Weltmeistertitel ist nicht das Ende, sondern der Anfang einer außergewöhnlichen Karriere.
