Spanien vor saudi-arabien: zubimendi und iglesias mahnen zur ruhe
Nach dem frustrierenden Unentschieden gegen Cabo Verde sind die spanischen Nationalspieler Martín Zubimendi und Borja Iglesias zur Sprache gekommen, um die Stimmung vor dem entscheidenden Gruppenspiel gegen Saudi-Arabien zu beruhigen. Alarmstimmung? Keine Spur.

Der fokus liegt auf der arbeit
Die Stimmung im spanischen Lager ist trotz des holprigen Starts in die WM in Katar alles andere als Panikartig. Zubimendi, der Mittelfeldmotor von Real Sociedad, betonte nach der Trainingseinheit: „Wir haben an unserem Spiel gegen tiefstehende Gegner gearbeitet, an den Übergängen. Wir sind vorbereitet.“ Seine Worte unterstreichen die professionelle Herangehensweise des Teams und die Entschlossenheit, die wenigen Schwächen aus dem letzten Spiel zu korrigieren. Dabei schien er auch seine eigene Situation anzusprechen, wo er aktuell nicht immer in der Startelf steht: „Ich bin hier, um zu helfen, ob im Training oder im Spiel. Es ist natürlich so, dass ich mir mehr Einsatz wünsche, aber das Wichtigste ist der Erfolg der Mannschaft.“
Borja Iglesias, der Stürmer von Real Betis, pfiff in den gleichen Ton. „Es ist vielleicht nicht fair zu sagen, dass wir uns verbessern müssen, aber wir müssen definitiv zwingender werden“, so Iglesias, der sich wünscht, eine ähnliche Rolle wie sein Idol Fernando Llorente bei der WM 2010 einzunehmen. Die Sehnsucht nach einem eigenen großen Auftritt ist offensichtlich, doch der Teamgedanke steht im Vordergrund.
Ein Lob für Yamal: Ein besonderes Lob gab es für den jungen Lamine Yamal, der trotz seines Alters bereits für Furore sorgt. „Er ist fit, er hat normal trainiert. Wir haben diese Woche schon selbst unter seiner Spielweise gelitten, er ist einfach ein außergewöhnlicher Spieler“, erklärte Zubimendi. Yamals Talent ist unbestreitbar, und seine Einsatzbereitschaft wird den Spaniern zusätzliche Optionen im Angriff geben.
Die Verantwortlichen scheinen die Situation realistisch einzuschätzen und vermeiden unnötige Dramatik. Zubimendi mahnte: „Wir dürfen nicht alles, was wir bisher geleistet haben, für ein schlechtes Spiel zunichte machen. Nichts hat sich geändert.“ Die kommenden Stunden werden zeigen, ob diese Ruhe und Entschlossenheit sich in ein überzeugendes Spiel gegen Saudi-Arabien übersetzen lassen.
