Spanien überrascht: nur drei fouls in zwei wm-spielen!
Ein Fußball-Paukenschlag aus Qatar: Die spanische Nationalmannschaft hat bei ihrer bisherigen WM-Bilanz für Aufsehen gesorgt. In zwei Partien gegen Kap Verde und Saudi-Arabien beging das Team von Luis de la Fuente gerade mal drei Fouls – ein Wert, der selbst eingefleischte Fußballfans staunen lässt. Doch der Clou: Jedes dieser Foulspiele wurde mit einer gelben Karte geahndet.

Die überraschende disziplin der 'roten'
Die Begegnung gegen Kap Verde endete torlos, doch das Spiel wurde vor allem durch eine kuriose Szene geprägt. Lopes Cabral brachte Llorente zu Fall und sah dafür die erste und einzige gelbe Karte des Spiels. Spanien benötigte danach kein weiteres Foul, um das Spiel zu kontrollieren – ein Zeichen von taktischer Disziplin oder einfach nur Glück?
Gegen Saudi-Arabien wurde es dann noch verrückter. Zwei Fouls, zwei gelbe Karten. Al Dawsari trat Pedri Porro unsanft, und Mohamed Kanno traf Rodri mit einem Ellbogen. Diese Ereignisse erinnern an eine historische Rarität: Seit 1966 hat ein Team bei einer WM weniger Fouls in einem Spiel begangen und trotzdem Punkte geholt. Obwohl die Saudis eine deutliche Niederlage einstecken mussten, zeigt diese Leistung, dass Spanien eine neue Strategie verfolgt.
Die Statistiken sind schonungslos ehrlich: Spanien beging in beiden Spielen jeweils zehn Fouls – die gleiche Anzahl. Doch die Konsequenzen waren diametral entgegengesetzt. Während Kap Verde profitierte und die Null halten konnte, führte die Disziplin gegen Saudi-Arabien nicht zum Erfolg. Pedri sah in der Nachspielzeit die einzige gelbe Karte für die spanische Mannschaft, aber das reichte letztlich für einen hohen Sieg und die zweite weiße Weste in dieser WM.
Ein historischer Moment, denn Spanien hat noch nie in seinen ersten beiden WM-Spielen die Null gehalten. OPTA bestätigt: Niemals zuvor war Spaniens Torwart so entspannt. Ob diese ungewöhnliche Taktik von De la Fuente eine dauerhafte Strategie ist oder lediglich eine kurzfristige Reaktion auf die Gegner, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Uruguay sollte sich diese Beobachtungen genau zu Herzen nehmen.
