Spanien schockiert fußballwelt: kein einziger real-star bei wm!

Ein Erdbeben erschüttert die spanische Fußballszene: Nationaltrainer Luis de la Fuente hat für die anstehende Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA einen Kader präsentiert, der gänzlich ohne Spieler von Real Madrid auskommt. Eine Entscheidung, die in Spanien für heftige Diskussionen und überraschte Reaktionen sorgt.

Die spanische presse ist fassungslos

Die Schlagzeilen in den großen spanischen Sportmedien sind unüberhörbar. Marca titelt: „Eine Liste für die Geschichtsbücher: Kein einziger Spieler von Real Madrid im spanischen WM-Kader.“ La Vanguardia spricht von einem „historischen und kolossalen Scheitern für Real Madrid“. Selbst in Italien wird die Entscheidung gewürdigt: Die Gazzetta dello Sport bezeichnet sie als „historische Tatsache“.

Die Berichterstattung ist einhellig: Während der FC Barcelona, der spanische Meister, mit acht Spielern im Kader vertreten ist, bleibt Real Madrid völlig außen vor. AS bezeichnet den Umstand als „etwas Beispielloses“, während El Pais die „starke Präsenz von Spielern des FC Barcelona“ hervorhebt. Sport spricht von einer „gescheiterten ‚Spaniisierung‘ von Real Madrid“, und Mundo Deportivo spielt mit der Zahl „8:0“ – eine Anspielung auf die Dominanz der Barça-Spieler im Kader.

Auch international wird die Entscheidung von de la Fuente aufmerksam verfolgt. L’Equipe sieht darin „ein Zeichen für die Krise bei Real Madrid“ und betont, dass es sich um „einen weiteren Rückschlag für Florentino Pérez“ handelt, den Präsidenten des Vereins.

Wer räumt spaniens wm-kader ein?

Wer räumt spaniens wm-kader ein?

Der Kader von Luis de la Fuente setzt stark auf Spieler aus anderen Top-Klubs. Im Tor steht Unai Simón von Athletic Bilbao, während die Abwehrreihe von Namen wie Pedro Porro (Tottenham), Marcos Llorente (Atlético Madrid) und Laporte (Athletic Bilbao) dominiert wird. Das Mittelfeld wird von Gavi, Pedri und Mikel Merino (alle Arsenal) angetrieben, während im Angriff Spieler wie Mikel Oyarzabal (Real Sociedad) und Lamine Yamal (FC Barcelona) für Torgefahr sorgen.

Spanien trifft in der Gruppe H auf Kap Verde, Saudi-Arabien und Uruguay. Die Aufgabe wird angesichts der ungewöhnlichen Kaderzusammensetzung sicherlich nicht einfach. Die Frage, ob de la Fuente mit seiner Entscheidung einen Schachzug vollzogen hat oder ob sie sich als fataler Fehler erweisen wird, bleibt vorerst offen.

Die Entscheidung de la Fuente wirft ein Schlaglicht auf die aktuelle Gemütslage im spanischen Fußball. Während der FC Barcelona aktuell die Liga dominiert, scheint Real Madrid in einer Phase der Neuorientierung zu stecken. Ob diese Entwicklung langfristige Auswirkungen auf die Kräfteverhältnisse im spanischen Fußball haben wird, wird die Zukunft zeigen. Fest steht jedoch: Die WM in Kanada, Mexiko und den USA wird für Spanien ein spannendes und ungewisses Turnier.