Spanien: der kampf um die flügelspielerplätze wird heißer!

Luis de la Fuente steht vor einer Mammutaufgabe: Wer darf bei der WM in den USA an den Start gehen? Die Positionen der Außenverteidiger haben sich seit Beginn seiner Amtszeit rasant verändert, und die Konkurrenz ist größer denn je. Während Lamine Yamal und Nico Williams als die prägenden Figuren gelten, tobt hinter ihnen ein erbitterter Kampf um die letzten Plätze.

Die yamal-williams-achse unter druck

Noch im September 2023 schien die Kombination aus Yamal und Williams als gesetzt. Doch die lange Verletzung von Williams und die aufkommende Formstärke anderer Spieler haben die Lage verändert. De la Fuente muss nun entscheiden, wie er das Duo integriert, ohne die Dynamik zu verlieren, die sie so stark macht. Beide Spieler kommen aktuell nicht in Topform, was die Entscheidung für den Trainer erschwert.

Ein Name, der in den letzten Wochen immer wieder auftaucht, ist Álex Baena. Seine Vielseitigkeit und sein Engagement auf dem linken Flügel haben ihn zu einer wichtigen Alternative gemacht, insbesondere während der Ausfallzeit von Williams. Aber auch andere Spieler drängen auf ihre Chance.

Moleiro, muñoz und barrenetxea: die überraschungen

Moleiro, muñoz und barrenetxea: die überraschungen

Alberto Moleiro vom FC Villarreal hat mit seiner starken Saison die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Obwohl er im März noch von De la Fuente zurückgestellt wurde, scheint er nun ernstzunehmender Konkurrent zu sein. Sein Spielverständnis und seine Fähigkeit, auf beiden Flügeln zu agieren, machen ihn zu einem wertvollen Asset.

Victor Muñoz von Osasuna hat bei seinen kurzen Einsätzen gegen Serbien und Ägypten einen blitzartigen Eindruck hinterlassen. Seine Schnelligkeit und sein unbedingter Siegeswille könnten genau das sein, was die spanische Offensive braucht. Allerdings muss er seine Fitnessprobleme in den Griff bekommen, um eine ernsthafte Rolle zu spielen.

Auch Ander Barrenetxea von Real Sociedad hatte gute Chancen, sich zu empfehlen, doch eine Verletzung hat seine Ambitionen durchkreuzt. Sein starkes Finish der Saison war ein deutliches Signal, dass er bereit für die WM ist.

Fermín und Fornals: Unkonventionelle Optionen

Die Planungen von De la Fuente sind jedoch nicht auf die reinen Flügelspieler beschränkt. Fermín, der als sicherer Kandidat galt, verpasst das Turnier aufgrund einer schweren Verletzung. Dies eröffnet Pablo Fornals von Betis Sevilla die Möglichkeit, sich zu beweisen. Seine Erfahrung und seine Vielseitigkeit könnten im Mittelfeld entscheidend sein.

Neben diesen Namen dürfen auch Spieler wie De Frutos oder Ansu Fati nicht vergessen werden, obwohl ihre Chancen geringer sind. Die Entscheidung von De la Fuente wird von vielen mit Spannung erwartet.

Am 25. Mai wird De la Fuente die endgültige Liste bekannt geben. Bis dahin wird der Kampf um die Flügelspielerplätze weitergehen – ein Kampf, der die spanische Fußballwelt in Atem hält. Die Spieler wissen: Nur die Besten werden sich einen Platz im WM-Kader sichern.