Sinner stoppt jódar: 21. sieg in serie – und ein rekord in sicht!
Madrid – Jannik Sinner ist einfach zu stoppen im Moment. Der Weltranglistenerste dominierte Rafael Jódar im Viertelfinale des ATP Masters in Madrid mit 6:2, 7:6 (7:0) und feierte damit seinen 21. Sieg in Folge. Ein beeindruckendes Statement des Südtirolers, der damit weiter Kurs auf eine historische Leistung nimmt.
Ein auftritt vor augen von bellingham
Vor den Augen des Fußballstars Jude Bellingham präsentierte sich Sinner in blendender Form. Jódar, der in seiner Heimatstadt Madrid spielte und zuvor beeindruckende Siege gegen Alex de Minaur und Joao Fonseca gefeiert hatte, fand kaum Mittel gegen die Präzision und Power des Italieners. Die ersten beiden Sätze deuteten bereits auf eine einseitige Partie hin, im Tie-Break des zweiten Satzes ließ Sinner dann überhaupt keine Zweifel mehr an seinem Triumph.
Die Bilanz spricht für sich: Sinner ist nun bei neun ATP-1000-Turnieren in Folge mindestens ins Halbfinale eingezogen – eine beispiellose Leistung. Und das Beste daran: Er hat die Chance, als erster Spieler der Geschichte fünf Masters-Turniere in Serie zu gewinnen. Ein Ziel, das er mit großem Selbstvertrauen verfolgt.

Wer wehrt sich gegen den giganten?
Im Halbfinale trifft Sinner entweder auf Arthur Fils aus Frankreich oder auf Jiri Lehecka aus Tschechien. Beide Spieler sind durchaus gefährlich, doch Sinner scheint derzeit unaufhaltsam. Er hat bewiesen, dass er auch unter Druck cool bleibt und sein Spiel durchziehen kann.
Jódar zeigte zwar Phasen, in denen er mit Sinner mithalten konnte, doch letztlich war der Weltranglistenerste einfach eine Klasse zu hoch. Der junge Spanier kann trotz der Niederlage stolz auf sein Abschneiden sein und hat sich damit auch für die French Open in Paris in Position gebracht. Seine rasante Entwicklung lässt aufregende Zeiten erwarten.
Die Caja Mágica erlebt gerade eine faszinierende Tennis-Saga, und Jannik Sinner scheint die Hauptrolle zu spielen. Seine Serie ist ein Beweis für seine außergewöhnliche Qualität und seinen unbändigen Willen zum Erfolg. Die Frage ist nicht, ob er das Turnier gewinnen wird, sondern wie schnell er seinen nächsten Rekord brechen wird.
