Madrid findet endlich wieder: defensiv erstmals seit februar ohne gegentor!

Ein Lichtblick am Horizont für die Königlichen: Nach monatelangen Defensivproblemen gelang es Real Madrid endlich wieder, ein Spiel ohne Gegentor zu beenden. Der knappe Sieg gegen Espanyol markiert einen Wendepunkt – oder doch nur eine vorübergehende Atempause?

Die abwehrkette findet langsam zu ihrer form

Die abwehrkette findet langsam zu ihrer form

Die letzten Monate waren für die Fans von Real Madrid alles andere als ein Vergnügen. Partie um Partie leideten sie unter einer erschreckenden defensiven Schwäche. Selbst Siege konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Nullnummer in der eigenen Hintermannschaft zur Rarität geworden war. Die Abwehr wirkte oft unsicher, die Abstimmung ließ zu wünschen übrig, und die Gegentore häuften sich.

Das Auswärtsspiel gegen Espanyol, ein Team, das im gesamten Jahr 2026 noch keinen einzigen Sieg feiern konnte, bot nun die erhoffte Gelegenheit zur Wiedergutmachung. Und die Madrilenen nutzten sie. Mit einem 2:0-Erfolg kehrten sie zurück, wobei die Defensive endlich ihren Dienst versah. Es ist das erste Mal seit dem 8. Februar, als man im Estadio Mestalla gegen Valencia mit 0:2 die Oberhand behielt, dass die Mannschaft von Trainer Álvaro Arbeloa ohne Gegentreffer blieb. Die Zeit dazwischen war geprägt von defensiven Fehlern und frustrierten Fans.

Andriy Lunin, der in dieser Saison bereits 11 Partien im Tor stand, feierte seinen ersten Clean Sheet in der Liga. Zuvor war er lediglich im Champions-League-Spiel gegen Manchester City (3:0) in der zweiten Halbzeit ins Spiel gekommen, nachdem sich Thibaut Courtois verletzt hatte. Bisher waren es insgesamt 15 Spiele in dieser Saison, in denen das Tor von Real Madrid unberührt blieb – in allen 14 Fällen sorgte dafür der etatmäßige Torwart, Thibaut Courtois.

Die Frage, ob Courtois, der sich im Training eine Verletzung zuzog, bereits im anstehenden El Clásico gegen Barcelona einsatzbereit sein wird, beschäftigt die Fans und Experten gleichermaßen. Sein Fehlen wurde in den vergangenen Wochen deutlich spürbar, und die Defensive wirkte ohne seine Konstanz und Erfahrung oft anfällig. Die Abwehrkette muss nun beweisen, dass der Erfolg gegen Espanyol kein einmaliger Zufall war und dass sie auch ohne ihren Kapitän in der Abwehrreihe bestehen kann. Denn eines ist klar: Gegen Barcelona wird es deutlich schwieriger als gegen das krisengeschüttelte Espanyol.

Die Nullnummer gegen Espanyol ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ob es der Beginn einer neuen Ära defensiver Stabilität ist, wird die kommende Woche zeigen. Aber zumindest für den Moment können sich die Fans von Real Madrid an einem Erfolgserlebnis erfreuen.