Sinner räumt miami ab und schnappt sich das sunshine double
Jannik Sinner hat gerade die Tenniswelt wieder auf den Kopf gestellt. Mit einem souveränen 6:4, 6:4 gegen Jiri Lehecka sicherte sich der Italiener in Miami seinen zweiten Masters-Titel innerhalb von zwei Wochen – und schreibt damit Geschichte.

Das sunshine double ist zurück – und wie
Zuletzt gelang dieses Kunststück 2017 Roger Federer. Nun also Sinner. Nach dem Sieg in Indian Wells der klare Durchmarsch in Florida. Kein Hinkepielen, kein Ausrutscher, einfach pure Dominanz. Das Finale war zwar regengespickt, aber das störte Sinner wenig. Er spielte, als wäre nichts. Kalte Präzision, kein Risiko, kein Zweifel.
Die Zahl 26 springt ins Auge. So viele Turniersiege hat der 24-Jährige mittlerweile auf dem Konto. Drei davon in den letzten drei Masters. Und das, nachdem er Miami 2025 noch von der Tribüne aus verfolgen musste – Doping-Sperre. Jetzt sitzt er wieder auf dem Thron, noch ein bisschen höher als vorher.
Im Halbfinale hatte er Alexander Zverev mit 6:3, 7:6 (7:4) versenkt. Ein Match, das viel über den aktuhen Stand der Dinge erzählt. Sinner agierte wie ein Spieler, der nicht mehr reagiert, sondern vorausdenkt. Zverev kam nie wirklich an ihn heran. Und im Finale? Lehecka war tapfer, aber chancenlos.
„Ich habe nie gedacht, dass ich das schaffe“, sagte Sinner nach dem Match. Klingt bescheiden. Ist es nicht. Es ist die nüchterne Einsicht eines Mannes, der weiß, wie selten diese Momente sind. Und wie schnell sie vorbei sein können.
Mit diesem Sieg zieht Sinner nicht nur an der Konkurrenz vorbei – er setzt neue Maßstäbe. Das Sunshine Double ist kein Accessoire mehr, es ist eine Ansage. Und die Saison ist noch lang.
