Sinner lobt alcaraz – und kündigt kampf in rom an
Rom – Jannik Sinner hat die Abwesenheit von Carlos Alcaraz beim Masters 1000 Turnier in Rom gewürdigt, aber gleichzeitig betont, dass seine eigene Konzentration auf das Spiel gerichtet ist. Der Weltranglistenerste äußerte sich respektvoll über den verletzten Spanier, signalisierte aber auch, dass er bereit ist, die Chance zu nutzen.

Alcaraz' fehlen: ein vorteil für sinner?
„Es ist natürlich schade, dass Carlos nicht dabei sein kann. Er hat unglaubliche Qualitäten, die im Moment kaum jemand besitzt“, erklärte Sinner in einer Pressekonferenz vor seinem ersten Training auf dem roten Sandplatz. „Wenn er hier wäre, wäre die Situation definitiv anders.“ Der Italiener schien die Abwesenheit des Titelverteidigers als eine Möglichkeit zu sehen, sich voll und ganz auf seine eigenen Leistungen zu konzentrieren.
Sinner betonte, dass seine Position in der Weltrangliste für ihn keine große Rolle spiele. „Ob ich jetzt Eins, Zwei oder Drei der Welt bin, ändert wenig. Am Ende zählt, was auf dem Platz passiert.“ Er gab an, körperlich gut zu sein, nachdem er drei Tage lang zur Erholung zur Verfügung hatte. „Ich habe nur noch zwei Tage, um mich auf das Turnier vorzubereiten, aber das war die richtige Entscheidung.“
Ein kurzer Ausflug ins Privatleben: Neben der intensiven Vorbereitung ließ Sinner auch seine Freizeitblicke erkennen. „Man muss auch mal Spaß haben“, so der 24-Jährige. „Ich habe in den letzten Tagen Golf und Fußball gespielt. Das ist mein Ausgleich.“ Diese kleinen Freuden, so Sinner, sind wichtig, um mental frisch zu bleiben.
Der Sieg in Madrid, wo er Alexander Zverev in nur 58 Minuten besiegte, untermauert Sinners derzeitige Formstärke. Nun stellt sich die Frage, ob er in Rom den letzten Masters 1000 Titel gewinnen kann, der ihm noch fehlt. Die Abwesenheit Alcaraz macht den Weg dafür freier, doch Sinner weiß, dass er sich voll und ganz auf seine Aufgabe konzentrieren muss, um erfolgreich zu sein. Die Konkurrenz ist groß, und der italienische Tennisstar ist sich bewusst, dass jeder Punkt zählt.
„Es ist, wie es ist“, schloss Sinner mit einem Lächeln. „Ich bin bereit für die Herausforderung.“
