Mexikos wm-vorbereitung: machtspiel mit den vereinen eskaliert!

Ein ungewöhnliches Machtspiel zwischen Nationalmannschaft und mexikanischen Vereinen droht die Vorbereitung auf die Heim-WM 2026 zu gefährden. Javier Aguirre, Nationaltrainer, sieht sich mit Widerstand konfrontiert, nachdem er den Kader für den ersten Lehrgang bekannt gegeben hat – ein Vorgeschmack auf mögliche weitere Konflikte vor dem Großereignis.

Der frühe lehrgang und der unerwartete widerstand

Der frühe lehrgang und der unerwartete widerstand

Noch 35 Tage bis zum WM-Start, und Mexiko ist als erstes Gastgeberland mit einem substanziellen Kader in der Vorbereitung. Aguirre nominierte gestern zwölf Spieler aus der Liga MX und eine Reihe von Übungspielern. Doch die Freude währte nicht lange. Bereits vor Wochen hatte der Trainer bei den Vereinen um Freigabe für eine längere Vorbereitung gebeten – ein Vorgehen, das bereits 1986 bei der WM in Mexiko Anwendung fand. Nur Toluca störte das freundliche Einvernehmen, indem sie die Freigabe für Alexis Vega und Jesús Gallardo verweigerten, um sie für die Halbfinalspiele der Concacaf Champions Cup einsetzen zu können.

Dieser Schritt löste eine Kettenreaktion aus. Andere Vereine zögerten ebenfalls, ihre Spieler freizugeben. Besonders hitzig wurde es bei Chivas Guadalajara, deren Eigentümer, Amaury Vergara, drohte, keine der fünf nominierten Spieler – Raúl Rangel, Armando 'La Hormiga' González, Brian Gutiérrez, Luis Romo und Roberto 'Piojo' Alvarado – freizugeben. Die Situation eskalierte, als Aguirre mit einer klaren Ansage reagierte: Spieler, die nicht bis gestern Abend (20:00 Uhr) im Hochleistungscamp erschienen, würden von der WM ausgeschlossen. Ein Ultimatum, das die Gemüter weiter erhitzte.

Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Sowohl die Vereine als auch die betroffenen Spieler reagierten prompt, und alle meldeten sich fristgerecht im Camp. Eine Zitterpartie, die glimpflich endete – vorerst. Aguirre zeigte sich erleichtert: