Quetant kommt: werder sichert sich französisches sturmtalent!
Grün-Weiße Offensive verstärkt: Werder Bremen hat Nägel mit Köpfen gemacht und Kenny Quetant unter Vertrag genommen. Der 19-jährige Franzose soll im Sommer an der Weser für neue Impulse sorgen, ohne dass die Kasse klingeln musste – ablösefrei!
Ein glücksgriff für die hanseelf?
Die Gerüchte schwirrten bereits seit Tagen, nun ist es offiziell: Kenny Quetant wechselt zum Saisonende vom AC Le Havre an die Weser. Der Vertrag des jungen Stürmers läuft aus, weshalb Werder Bremen hier ein echtes Schnäppchen machen konnte. Die Laufzeit des Kontrakts soll, wie üblich diskret gehalten, bis 2030 plus einer Option für ein weiteres Jahr betragen – ein klares Signal der Wertschätzung und des Vertrauens in das Potential des jungen Franzosen.
Peter Niemeyer, Leiter Profifußball beim SVW, zeigte sich begeistert: “Wir freuen uns sehr, dass wir mit Kenny einen jungen, sehr talentierten Potentialspieler von Werder Bremen überzeugen konnten.” Er betonte, dass der Verein Quetant dabei unterstützen möchte, bei Werder die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen. Seine bereitschaft, in einer europäischen Top-Liga erste Erfahrungen zu sammeln, sei dabei ein großer Vorteil.

Mehr als nur ein joker
Quetant, der mit seinen 1,89 Metern nicht nur für Größe, sondern auch für Dynamik und technische Finesse steht, feierte in der abgelaufenen Saison seine ersten Einsätze in der Ligue 1. In neun Partien, davon fünf als Joker, gelang ihm ein Treffer. Allerdings war er seit Mitte März nicht mehr regelmäßig im Kader von Le Havre zu finden – offenbar, weil er seinen Vertrag dort nicht verlängern wollte. Ein möglicher Grund, der Werder Bremen jetzt zum Zug kommen ließ.
Der junge Franzose selbst freut sich auf die neue Herausforderung: “Werder ist ein sehr interessanter Klub und ich freue mich auf meine Zeit in Bremen.” Er möchte mit dem Team erfolgreich sein und so viel Spielzeit wie möglich bekommen. Das Weserstadion mit seinen angeblich unglaublich begeisterten Zuschauern macht ihm besonders große Lust.

Die sturm-situation in bremen: ein puzzle mit vielen teilen
Die Verpflichtung von Quetant ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass im Sturmzentrum bei Werder Bremen weiterhin Handlungsbedarf besteht. Die Leihgaben Victor Boniface und Jovan Milosevic kehren zu ihren Stammvereinen zurück, Keke Topp fällt nach seinem Kreuzbandriss noch länger aus, und die Zukunft von Dawid Kownacki, ebenfalls ein Leihspieler, ist noch ungewiss. Nur Salim Musah konnte sich in den letzten Spielen etwas ins Rampenlicht spielen. Jens Stage, wie schon in der Vorsaison, war mit zehn Treffern der beste Torschütze der Mannschaft.
Trainer Daniel Thioune sieht in Quetant einen wertvollen Baustein für die Zukunft: “Kenny ist ein gut ausgebildeter, technisch versierter Stürmer, der ein gutes Tempo mitbringt. Er hat ein spannendes Profil, das unsere Möglichkeiten mittelfristig im Angriff erweitern wird.” Allerdings wird er in der kommenden Saison noch nicht als unangefochtener Stammspieler eingeplant.
Die Verpflichtung von Kenny Quetant ist somit ein vielversprechender Schritt für Werder Bremen. Ob er sich schnell in die Mannschaft integrieren und seine Chance nutzen kann, wird sich zeigen – aber eines ist klar: Mit seiner Physis und Technik könnte er die Offensive der Hanseelf ungemein bereichern. Die Fans dürfen gespannt sein, was der junge Franzose an der Weser leisten kann.
