Sinner knackt 60-millionen-marke: indian wells katapultiert ihn in die cash-elite

Ein Turniersieg, ein Schlag über 60 Millionen. Jannik Sinner hat in Indian Wells nicht nur den Pokal gehoben, sondern auch die nächste Schallmauer durchbrochen. Mit dem Scheck über 1,15 Millionen Dollar schlägt das Karriere-Konto bei exakt 60.039.831 Dollar auf – und das mit gerade einmal 24 Jahren.

Sieben klub, ein italiener

Sieben klub, ein italiener

Nur sechs Spieler schafften das vor ihm. Djokovic führt mit 193,2 Millionen vor Nadal (134,9) und Federer (130,6), gefolgt von Murray (64,7), Alcaraz (64,3) und Zverev (61). Sinner rutscht auf Platz siebten – und hat Medvedev (51,2) bereits im Rückspiegel. Die Quelle des Reichtums? 52,9 Millionen kamen direkt vom Platz, 222.000 im Doppel. Der Rest ist Bonus- und Profit-Sharing-Geld der ATP: 2,1 Millionen für 2023, 2,9 Millionen für 2024. 2025 fällt diese Zahl aus – die Clostebol-Sperre kostete ihn vier Masters 1000 und damit zusätzliche Millionen.

Doch die Rechnung geht trotzdem auf. Obwohl Sinner 2025 nur zwölf Turniere spielte, kassierte er bereits 19,1 Millionen Dollar – mehr als Alcaraz mit 18,8. Die Botschaft ist klar: Wer so effizient trifft, braucht keine Massenware. Die Steuerbehörden in den USA, Australien, Großbritannien und Frankreich kassieren rund 30 Prozent direkt vor Ort. Was übrig bleibt, reicht trotzdem für Villen in Südtirol, Sportwagen und einen langen Atem.

Der nächste Halt: Miami. Dort könnte Sinner nicht nur die 21-Millionen-Marke im Jahresverdienst knacken, sondern auch Medvedev endgültig abschütteln. Die Jagd nach Dollars ist auch eine Jagd nach Geschichte. Und Sinner ist bereits mittendrin.