Sinner am purzelbaum: erschöpfung kostet den traum von paris

Paris – Jannik Sinner, der italienische Tennis-Hoffnungsträger, musste in der zweiten Runde von Roland Garros eine überraschende Niederlage gegen Federico Cerundolo hinnehmen. Ein erschütterndes Geständnis nach der Partie ließ aufhorchen: Er sei völlig erschöpft gewesen und habe überhaupt keine Energie gehabt. Der Traum von Paris scheint damit vorerst geplatzt.

Ein geständnis nach dem match: "ich habe mich schwach gefühlt"

Ein geständnis nach dem match: "ich habe mich schwach gefühlt"

Die Enttäuschung war Sinner deutlich anzusehen. In der Pressekonferenz erklärte er, dass er bereits in der Nacht zuvor schlecht geschlafen habe. "Ich war von früh am Morgen an schwach. Es war heiß, aber nicht außergewöhnlich heiß. In Australien war es heißer, in Shanghai feuchter. Es war einfach nicht mein Tag." Er versuchte, die Ballwechsel zu verkürzen, um Energie zu sparen, doch es gelang ihm nicht, das Ruder herumzureißen.

Besonders schmerzhaft war der Verlust des ersten Spiels im Entscheidungssatz. "Das war ein Schlüsselmoment. Ich hatte einfach keine Kraft mehr. Ich kann mich kaum erinnern, wann ich mich das letzte Mal so schwach gefühlt habe." Sinner betonte, dass er die ersten zwei Sätze und über die Hälfte des dritten noch gut gespielt habe. Doch die Erschöpfung nagte an ihm, und Cerundolo nutzte seine Chance geschickt.

Die Fans und Experten diskutieren nun, was zu dem plötzlichen Kräfteverlust geführt hat. Während die Hitze als Faktor genannt wird, scheint die mangelnde Erholung nach dem harten Kampf in Rom eine entscheidende Rolle gespielt zu haben. Sinner selbst räumte ein, dass er nun dringend mental und physisch regenerieren müsse. Das Turnier ist für ihn vorerst vorbei, aber die Saison ist noch lang.

Ein bitterer Rückschlag für den jungen Italiener, der in den letzten Monaten einen beeindruckenden Aufstieg erlebt hat. Die Frage, wie er mit dieser Enttäuschung umgehen und gestärkt daraus hervorgehen wird, bleibt abzuwarten.