Simeone setzt auf kontinuität: final-aufstellung steht!
Atlético Madrid präsentiert sich im Copa del Rey Finale mit einer überraschend vertrauten Formation. Trainer Diego Simeone setzt auf die bewährte Elf, die bereits den Triumph gegen Barcelona in der Champions League sicherstellte, und signalisiert damit Kontinuität und Stabilität vor dem entscheidenden Duell.

Einziger wechsel: pubill rückt nach
Die größte Überraschung – oder doch eher die geringste – ist der Einsatz von Marc Pubill in der Startaufstellung. Der junge Katalane ersetzt den gesperrten Lenglet und soll für frischen Wind in der Abwehr sorgen. Es ist ein Beweis für Simeones Vertrauen in die Jugend und seine Fähigkeit, auch in wichtigen Spielen auf Nachwuchsspieler zu setzen. Die restliche Mannschaft bleibt unversehrt, was die taktische Ausrichtung des Argentiniers unterstreicht.
Molina agiert erwartungsgemäß als dynamischer Rechtsverteidiger, während Llorente im Zentrum mit Koke die Schaltzentrale bilden soll. Die beiden erfahrenen Mittelfeldspieler sind Dreh- und Angelpunkt des Atlétikos und sollen das Spiel kontrollieren und die Kreativität vorantreiben. Die Flexibilität und das Stellungsspiel von Llorente sind dabei von unschätzbarem Wert.
Der sogenannte “Copa-Torwart” – eine Bezeichnung, die sich in den letzten Jahren eingebürgert hat und auf die Tendenz Simeones hinweist, in Pokalspielen einen anderen Torwart aufzustellen – wird aller Voraussicht nach ebenfalls zum Einsatz kommen. Diese Strategie dient oft dazu, die Stammspieler zu schonen und gleichzeitig die Konzentration auf das Liga-Geschehen zu wahren. Doch die Entscheidung liegt letztendlich bei Simeone, dessen taktische Finesse oft überrascht.
Es bleibt abzuwarten, ob diese bewährte Taktik ausreicht, um den Titel zu perfektionieren. Atlético Madrid hat die Chance, eine weitere Trophäe in die Vitrine zu stellen und damit die erfolgreiche Saison krönen.
