Siegemund verpasst french open finale – traum an der seine platzt!

Paris – Ein Schock für deutsche Tennis-Fans: Laura Siegemund und ihr Partner Edouard Roger-Vasselin scheiterten überraschend im Halbfinale des Mixed-Doppels bei den French Open. Gegen die als Titelverteidiger angetretenen Italiener Sara Errani und Andrea Vavassori war die Partie in gerade einmal zwei Sätzen entschieden – ein bitterer Rückschlag für Siegemund, die im Vorjahr hier noch den Titel feiern konnte.

Die ernüchterung nach dem verlorenen halbfinale

Die ernüchterung nach dem verlorenen halbfinale

Die 1:6, 4:6 Niederlage wirft einen langen Schatten auf das Turnier von Laura Siegemund. Nachdem sie im Einzel bereits in der ersten Runde gegen Naomi Osaka unterlag – ein Ergebnis, das sie in den letzten drei Jahren bei Grand-Slam-Turnieren immer wieder erleben musste – war dies die zweite Enttäuschung innerhalb kurzer Zeit. Die Hoffnung auf einen zweiten Triumph im Mixed-Doppel, nachdem sie 2024 an der Seite Roger-Vasselins den Titel gewonnen hatte, ist damit geplatzt. Die italienische Paarung zeigte sich von Beginn an stark und ließ den Deutschen kaum eine Chance.

Ein Blick zurück auf eine enttäuschende Woche: Neben der Niederlage im Mixed-Doppel gab es für Siegemund auch im Doppel eine Hürde zu bewältigen. Gemeinsam mit Vera Zvonareva verpasste sie den Einzug ins Halbfinale gegen Gabriela Dabrowski und Luisa Stefani. Die 38-Jährige muss sich also eingestehen, dass diese French Open für sie persönlich nicht nach Plan verliefen. Die Frage, die nun im Raum steht: Kann sie sich von diesen Rückschlägen erholen und bei den nächsten Turnieren wieder in Topform auftreten?

Die Leistung von Sara Errani und Andrea Vavassori unterstreicht zudem die hohe Qualität des Mixed-Doppel-Wettbewerbs bei den French Open. Während Siegemund und Roger-Vasselin auf eine erfolgreiche Titelverteidigung hofften, demonstrierten die Italiener ihre Dominanz und sind nun ein weiteres Mal ins Finale eingezogen. Es bleibt abzuwarten, ob Siegemund und Roger-Vasselin in Zukunft erneut zusammenspielen werden, um gemeinsam den Titel zu holen. Die Enttäuschung ist jedenfalls deutlich spürbar.