Rousey droht holm die hölle heiß zu machen – doch brown hält sie für „unerträglich“

Die MMA-Welt steht Kopf: Ronda Rousey, nach einer Dekade der Abwesenheit zurück im Käfig, hat Gina Carano in gerade mal 17 Sekunden deklariert. Doch anstatt sich auf ihren Triumph zu besinnen, schießt die ehemalige UFC-Championesse gegen eine weitere frühere Rivalin, Holly Holm, mit harten Worten.

Ein alter groll flammt auf

Ein alter groll flammt auf

Der Sieg über Carano war nur der Auftakt. Rousey äußerte sich öffentlich über Holm, die 2015 mit einem verheerenden Kopfstoß ihre Regentschaft beendete. Ihre Worte, „Ich würde sie fertig machen“, lassen keinen Zweifel an ihrem weiterhin vorhandenen Zorn und dem Wunsch nach Revanche.

Doch nicht jeder teilt Rouseys Selbstüberschätzung. Ex-UFC-Kämpfer Matt Brown, bekannt für seine Direktheit, hält Rouseys Verhalten für „unerträglich“. „Es ist schön, dass sie an sich glaubt“, so Brown gegenüber MMA Fighting, „aber Holly würde sie im erneuten Kampf locker versetzen. Sie ist die Einzige, die Rousey regelmäßig den Kopf auf den Boden bringt.“

Browns Kritik geht jedoch tiefer. Er sieht Rousey selbst als ihr größtes Problem. „Sie ist ihr eigener schlimmster Feind. Sie war ein riesiger Star, aber sie steht sich selbst im Weg. Ihre öffentliche Kommunikation ist einfach nur unerträglich.“ Sein Ratschlag an Rousey ist unmissverständlich: „Halt einfach den Mund!“

Die Vergangenheit lässt sich nicht ungeschehen machen. Der Kopfstoß, der Rouseys Karriere fast beendete, hallt noch immer nach. Obwohl Rousey ihre Fähigkeiten betont und betont, dass sie „die Geschichte neu schreiben“ könnte, scheint sie sich vor allem mit ihrer eigenen Wahrnehmung zu kämpfen.

Trotz der martialischen Rhetorik und der angeblichen Bereitschaft zu einem weiteren Kampf, hat Rousey deutlich gemacht, dass eine Rückkehr in den Käfig keine Option ist. „Meine Kinder brauchen mich. Das ist jetzt wichtiger.“ Ein Statement, das einerseits menschlich wirkt, andererseits aber auch als eine Art Ausrede interpretiert werden kann, um sich der erneuten Konfrontation mit Holm zu entziehen.

Die Frage bleibt offen, ob Rouseys provokante Aussagen lediglich ein PR-Gag sind oder ob wirklich ein alter Groll aufkeimt. Fest steht: Die MMA-Szene wird die Entwicklung mit Spannung verfolgen. Denn eines ist klar: Ronda Rousey ist eine Kämpferin, die nie wirklich aus der Öffentlichkeit verschwindet.