Shai gilgeous-alexander schreibt geschichte: 127 mal 20 punkte und chamberlain ist geschichte
Ein 63 Jahre alter Rekord, galt als unantastbar. Wilt Chamberlain war die Ikone, 126 Spiele lang 20-Punkte-Marke. Shai Gilgeous-Alexander lacht darüber. 127 Mal traf er jetzt mindestens 20 Punkte hintereinander – und machte damit Chamberlain zunichte.
Die Oklahoma-City-Arena bebte, als der 27-jährige Kanadier beim 104:102 gegen Boston bereits nach drei Vierteln 32 Punkte auf dem Konto hatte. Sein 20-Punkte-Treffer in Folge war ein Freiwurf, den er kalt versenkte. Die Lautstärke ging durchs Dach, seine Mitspieler stürmten ihn.

„Ich hätte den rekord sofort gegen den sieg getauscht“
So sagt er es, der Superstar, und meint es ernst. Gewinnen steht über Zahlen, sagt Gilgeous-Alexander. Doch er gewann eben auch – und brach den Rekord. 35 Punkte insgesamt, acht Rebounds, fünf Assists. Hartenstein fehlte weiter, doch OKC schob sich mit 49 Siegen an die Spitze des Westens.
Die Statistik ist absurd: 127 Spiele, 127 Mal 20 Punkte oder mehr. Das ergibt eine Serie, die am 8. Dezember 2023 begann und bis heute anhält. Kein Aussetzer, kein off Night, kein kleines Ladeproblem. Stattdessen Konstanz auf höchstem Niveau, ein Kraftakt ohne Vorbild.
Chamberlains Marke war seit 1963 die Messlatte. 126 Spiele, ein Monument aus der Ära der 100-Punkte-Spiele. Nun gehört sie Geschichte. Und Gilgeous-Alexander? Der MVP-Kandidat schielt nicht zurück. „Es ist cool“, sagt er, „aber morgen gibt’s das nächste Spiel.“
Die Thunder wissen, was sie haben: Einen Spieler, der Rekorde bricht und dennoch nur eins im Kopf hat – den Larry O’Brien Pokal. Die Zahlen sind beeindruckend. Die Botschaft ist klar: OKC ist nicht mehr nur Aufsteiger, sondern Anwärter auf den Titel.
