Sevilla sammelt seine streitkräfte: peque zurück, nationalspieler landen

Am Miértwoch vor dem Karfreitag kehrte der Ball zurück auf die grüne Insel von Sevilla – und mit ihm die Hoffnung. Peque, der katalanische Zauberzwerg, lief nach vier Wochen Tape- und Therapie-Marathon wieder mit der Gruppe, seine Sprünge hatten den alten Biss. Die erste gute Nachricht für Luis García Plaza, der seit sieben Tagen versucht, ein halb entflohenes Team in die Reihen zu bekommen.

Nur marcao fehlt im bild

Die zweite Erleichterung kam per Airbus: Vlachodimos, Gudelj, Sow, Vargas, Ejuke und Adams trafen eingeschworen ein, starrten auf das neue Trainingsprogramm und wussten: Von jetzt an zählt jene Leistung, die sie im Nationaltrikot gezeigt haben. Der einzige, der weiter auf der Bank sitzt, ist Innenverteidiger Marcao, dessen Muskelfaserriss sich hartnäckiger zeigt als gedacht.

Abendflug nach Andalusien: Ørjan Nyland und Gabriel Suazo heben heute in Norwegen und Chile ab, landen in der Nacht in Sevilla. Ursprünglich sollte Suazo erst am Gründonnerstag eintreffen, doch der Linksverteidiger drängte seine Reise vor – ein klares Signal an García Plaza, dass er spielen will. Beide schließen morgen Nachmittag an.

Countdown zum carlos tartiere

Countdown zum carlos tartiere

Bis Sonntag, 21 Uhr, sind es noch drei Trainingseinheiten. Dann fliegt die Mannschaft Richtung Asturien, wo Oviedo wartet. García Plaza wird am Samstag erstmals als Sevilla-Coach vor die Mikrofone treten – und mit Peque vielleicht sogar eine Joker-Option im Gepäck haben. Die Fans auf der Estadio Carlos Tartiere werden sehen, ob der kleine Mittelfeldspieler tatsächlich von 0 auf 100 durchstartet. Die Wahrscheinlichkeit steigt mit jedem Schritt, den er heute ohne Schmerz machte.