Sevilla amok: plaza hadert nach sadar-krimi!

Ein Schock für die Rojiblancos! Sevilla keuchte nach der umstrittenen 1:2-Niederlage beim Aufsteiger Osasuna. Luis García Plaza, sichtlich frustriert, sprach nach dem Spiel Klartext und prangerte die Nachspielzeit an, die das Team letztlich das Genick brach.

Die bittere wahrheit: neun minuten, die alles veränderten

Die bittere wahrheit: neun minuten, die alles veränderten

Die Atmosphäre im Estadio El Sadar war elektrisierend, aber für Sevilla endete sie im Albtraum. Plaza ließ wenig Zweifel daran, dass die neun Minuten Nachspielzeit eine entscheidende Rolle spielten. „Das kann man nicht erklären“, wetterte der Coach. „In Oviedo und gegen Levante gab es drei Minuten, hier plötzlich neun. Das ist nicht fair.“ Er betonte, dass seine Mannschaft gekämpft und alles gegeben habe, um den Punkt zu holen, doch das Ergebnis sei einfach nur ungerecht. „Das Team hat mindestens einen Punkt verdient, aber das ist Fußball – manchmal eben sehr unfair.“

Der Trainer schien die Kritik an sich selbst abwenden zu wollen und lenkte den Fokus auf die kommenden Aufgaben. „Jetzt geht es darum, sich aufzurappeln und die Heimspiele zu gewinnen. Das sind zwei Endspiele, die wir unbedingt brauchen.“ Er zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass seine Mannschaft das Potenzial hat, diese Herausforderung zu meistern. „Wenn wir mit dieser Einstellung spielen und noch ein paar Dinge verbessern, können wir es schaffen.“

Die Enttäuschung war ihm deutlich anzusehen. „Es fühlt sich an, als ob man mit einem blöden Gesicht dasteht“, gestand Plaza. „Das Team hat alles gegeben, aber am Ende zählt nur der Sieg.“ Er betonte, dass er sich persönlich nicht allzu viele Vorwürfe mache, aber die Punkteausbeute sei das Wichtigste. Die Diskussionen über die Niederlage würden bald verebben, aber die Punkteausbeute bleibe. „Es geht um Punkte, und die müssen wir jetzt gegen die Heimspiele holen.“

Die Frage, ob die Schiedsrichterentscheidungen das Spiel maßgeblich beeinflusst haben, wird noch lange diskutiert werden. Plaza ließ keinen Zweifel daran, dass er die Entscheidung für ungerecht hält. Er forderte, dass die kommenden Spiele dem Team wohlgesonnen sind. „In den letzten vier Spielen habe ich einen Platzverweis in der 35. Minute und heute ein Tor in der 99. Minute erlebt. Das ist schwer zu verdauen. Hoffentlich gibt es in den letzten fünf Spielen eine positive Wende.“

Die Saison ist noch lang, und Sevilla hat es in der eigenen Hand, die Wende zu schaffen. Aber die bittere Niederlage in Pamplona ist ein Weckruf. Die Rojiblancos müssen jetzt zeigen, dass sie auch in schwierigen Situationen bestehen können.