Serie b: palermo siegt in letzter sekunde, cesena dreht catanzaro-blamage

Ein Bani-Kopfball nach 92 Minuten rettet den Palermo vor dem Abrutschen – und katapultiert die Rosanero auf Platz vier. Cesena schockt Catanzaro mit einem 3:1-Comeback, Juve Stabia beendet ihre Sieglos-Serie. Drei Spieltage vor Schluss ist die Playoff-Linie ein Pulverfass.

Palermo überlebt padova-drama mit zehn mann

Rui Modesto sah nach 25 Minuten Rot – direkt, keine Diskussion. Fortan ein Bollwerk aus Abwehr und Glück. Padova schob, schob, schob, fand aber keinen Spalt. Bis zur fünften Minute der Nachspielzeit: Ecke, Verwirrung, Bani stürzt sich rein, Kopfball, 0:1. Die Gäste-Kurve explodiert, Padova kassiert die vierte Niederlage nacheinander und rutscht Richtung Abstiegszone. Palermo springt auf 61 Punkte, nur einen hinter Frosinone. Die Aufstiegs-Träume leben.

Trainer Filippo Inzaghi atmete sichtbar auf: „Wir haben mit neun Feldspielern verteidigt wie mit zwölf. Das war Charakter.“ Der Coach sparte nicht mit Kritik an der Schiedsrichter-Entscheidung, gestand aber ein: „Wir haben es uns selbst schwer gemacht.“

Cesena feiert ashley-cole-debüt mit furioser aufholjagd

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Liberali ließ Bisoli mit einem Hinterkopf-Sombrero stehen und netzte zur Catanzaro-Führung. Dann der Knall: Cerri, Piacentini, Berti – 3:1. Cole jubelte an der Seitenlinie wie nach einem Champions-League-Titel. Der ehemalige Premier-League-Star hatte seine Spieler in der Kabine offenbar nur zwei Dinge gesagt: „Tempo, Mut, Glaube.“ Die Wirkung: Ein Sieg, der die Playoff-Ränge neu mischt. Catanzaro beendet seine Serie von acht Spielen ohne Niederlage mit einem Dämpfer, bleibt aber vorerst Sechster.

Die Schlussphase war ein Regelkrimi: Nuamah flog nach Notbremse vom Platz, Pompettis Ausgleich zählte nicht – Abseits. Sekunden später traf Berti zum Endstand. Der Schiedsrichter pfeift ab, Catanzaro-Coach Aquilani schüttelte nur den Kopf: „Wir haben uns um den Sieg gebracht, nicht der Gegner.“

Juve stabia bricht den bann – spezia droht der klassenverlust</h3><p>45 Tage ohne Sieg, dann ein Dreier mit Ansage. Leone verwandelte einen Elfmeter, Pierobon donnerte das 2:1 aus 22 Metern ins Kreuzeck, Okoro legte in der 90. Minute nach. Aurelio hatte Spezia in Führung gebracht, doch danach nur noch Reaktion. Die Liguria-Klub-Delegation verließ den Stadio Romeo Menti mit hängenden Köpfen – Tabellenplatz 18, nur zwei Punkte vor Reggiana. Trainer Donadoni sprach von „einem Schritt Richtung Abgrund“, forderte „sofortige Mentalitäts-Umschaltung“.</p><p>Für Juve Stabia bedeutet der Sieg Platz sieben – zwei Zähler hinter Catanzaro. Der Aufstieg ist realistisch, der Saison-Endspurt ein offenes Gelände.</p><h2>Der blick nach vorne

Juve stabia bricht den bann – spezia droht der klassenverlust

45 Tage ohne Sieg, dann ein Dreier mit Ansage. Leone verwandelte einen Elfmeter, Pierobon donnerte das 2:1 aus 22 Metern ins Kreuzeck, Okoro legte in der 90. Minute nach. Aurelio hatte Spezia in Führung gebracht, doch danach nur noch Reaktion. Die Liguria-Klub-Delegation verließ den Stadio Romeo Menti mit hängenden Köpfen – Tabellenplatz 18, nur zwei Punkte vor Reggiana. Trainer Donadoni sprach von „einem Schritt Richtung Abgrund“, forderte „sofortige Mentalitäts-Umschaltung“.

Für Juve Stabia bedeutet der Sieg Platz sieben – zwei Zähler hinter Catanzaro. Der Aufstieg ist realistisch, der Saison-Endspurt ein offenes Gelände.

Der blick nach vorne

Am Sonntag kommt es zum Spitzenduell: Monza empfängt Venedig, Tabellenführer gegen Zweiter. Ein Sieg der Gäste würde die Promotions-Plätze neu ordnen. Parallel fordert Modena den Aufsteiger Mantova. Wer jetzt zögert, verliert. Die Serie B zeigt sich von ihrer rauen Schönheit: Tore in der Nachspielzeit, rote Karten, Trainer-Debüts und Abstiegsangst bis zum letzten Atemzug. Noch drei Spieltage – alles drin, alles draußen.