Serie a nach dem 29. spieltag: sechs profis gesperrt, roma protestiert vergeblich
Die 29. Runde der Serie A wirft ihren Schatten voraus: Sechs Spieler müssen am Wochenende zuschauen, zwei Trainer sitzen ebenfalls auf der Tribüne. Der große Verlierer heißt Roma – der Klub lief sich nach einer umstrittenen Roten Karte für Wesley beim Sportgericht die Zähne aus.
Die sperren im detail: tritte, gelb-orgien und ein schiedsrichter, der vorausahnte
Durosinmi vom FC Pisa kassierte zwei Spiele, weil er in der Nachspielzeit Mina absichtlich traf – den Ball hatte der Gegner längst weggespitzt. Obert (Cagliari) und eben jener Wesley (Roma) fehlen ihre Teams wegen zweier Gelber Karten. Hinzu kommen Bondo (Cremonese), Delprato (Parma, plus 1.500 Euro Strafe) und Aebischer (Pisa) – allesamt Gelb-Rot-Gefährdete, die nun die 30. Runde verpassen.
Trainerseite: Christian Chivu (Inter) durfte sich nach Doppelgelb in der Kabine ausruhen, Maurizio Sarri (Lazio) flog mit Rot vom Platz – beide müssen am Freitag passen.

Romas einspruch bleibt wirkungslos – video zeigt, aber niemand kassiert ein
Der Fall Wesley treibt die Roma-Kurve um. In der 67. Minute von Como gegen Roma grätscht Rensch ungestüm in Diao – der Schiedsrichter zeigt aber Wesley die Rote. VAR und Referee Massa bestätigten sich selbst, das Sportgericht winkte am Dienstag ab. Resultat: Brasilianer gesperrt, Protest abgelehnt, Stimmung im Olimpico kocht.
Die Serie A rollt ohne Pause weiter: Am Freitag empfängt Cagliari den SSC Neapel (18.30 Uhr), danach Genoa gegen Udinese (20.45 Uhr). Die Tabelle ist eng wie selten: Zwischen Platz vier und acht trennen nur zwei Punkte – jede Sperre kann den Europacup-Platz kosten.
Die Liga liefert das nächste Drama schon vor dem Anpfiff. Und die nächsten Gelben sind nur ein Foul weit weg.
