Sensationshag in sheffield: o'sullivan versagt im decider gegen higgins!
Sheffield bebte – und schockierte. Ronnie O'Sullivan, der siebenmalige Weltmeister, ist bei der Snooker-WM 2026 im Achtelfinale an John Higgins gescheitert. Nach einem dramatischen Decider ging der Schotte mit 13:12 als Sieger hervor und beendet damit O'Sullivans Hoffnungen auf den achten Weltmeistertitel. Ein Spiel, das in die Geschichte eingehen wird.

Die achterbahnfahrt der emotionen im crucible theatre
Die Partie war von Anfang an ein Duell auf höchstem Niveau. O'Sullivan präsentierte sich zunächst in Glanzform und führte zwischenzeitlich mit beeindruckenden 9:4. Doch Higgins, bekannt für seine mentale Stärke und sein unermüdliches Kampfgeist, ließ nicht locker. Er konterte mit einer Serie von sechs Frames und glich aus. Der Decider, der alles überstrahlte, war dann ein nervenaufreibendes Spektakel, das die Zuschauer in Atem hielt. Higgins' entscheidender Distanztreffer zum Gewinn des Frames ließ ihn dann in Ekstase geraten.
Was wenige wissen: Higgins' Selbstvertrauen wurde vor dem Spiel durch private Rückschläge erschüttert. Nur die unbändige Leidenschaft für den Snooker ließ ihn nicht aufgeben. „Ich habe gekämpft, bis zum letzten Atemzug“, sagte Higgins nach dem Spiel sichtlich erschöpft.
O'Sullivan hingegen zeigte nach dem Spiel ungewohnt aggressive Ausbrüche. Er warf dem Tisch und den Bällen vor, er habe ihn betrogen, und gestand, dass er „wütend wie nie zuvor“ gewesen sei. Das zeigt, wie sehr er sich auf diesen Titel konzentriert hatte – und wie schmerzhaft diese Niederlage für ihn ist. Es bleibt zu hoffen, dass er sich von diesem Rückschlag schnell erholt.
Die Fans im Crucible Theatre sahen ein Spiel für die Ewigkeit. Ein Gigantenduell, das die Faszination des Snookers einmal mehr unter Beweis stellte. Und John Higgins, der nun im Viertelfinale steht, hat bewiesen, dass er auch mit 50 Jahren noch zu den besten Spielern der Welt gehört.
