Sinner demütigt zverev: historischer sieg in madrid!

Alexander Zverev hat in Madrid eine weitere bittere Niederlage gegen Jannik Sinner kassiert – die neunte in Folge. Das Finale war ein Debakel für den Deutschen, der keine Antwort auf das fulminante Spiel des Weltranglistenführers hatte. Ein Klassenunterschied, der die Frage aufwirft, wie Zverev seine French Open Ambitionen überhaupt realisieren will.

Ein spiel, das schon früh entschieden war

Schon im ersten Satz offenbarte Zverev eine erschreckende Formschwäche. Er verlor seine ersten beiden Aufschlagspiele und leistete sich zahlreiche unerklärliche Fehler. Die Zuschauer im Manolo Santana Stadion versuchten zwar mit Applaus, ihn aufzubauen, doch Sinner ließ sich nicht beirren und dominierte den Satz in nur 25 Minuten mit 6:1. Der zweite Durchgang verlief ähnlich einseitig. Zverev fand kaum Mittel gegen die Präzision und Schlagkraft des Italieners, der den Rhythmus komplett diktierte. Mit 6:2 sicherte Sinner den Sieg nach insgesamt nur 57 Minuten.

Sinner schreibt tennisgeschichte

Sinner schreibt tennisgeschichte

Dieser Sieg war mehr als nur ein weiterer Titel für Jannik Sinner. Er ist nun der erste männliche Tennisprofi, der fünf Masters-1000-Turniere in Serie gewonnen hat – ein beispielloses Achievement. Nach Monte-Carlo, Miami, Indian Wells und Paris ist nun auch Madrid seinem Namen würdig. Die Masters-Turniere stellen die zweithöchste Kategorie im Tennis dar, und Sinner scheint derzeit in einer eigenen Liga zu spielen. Seine Dominanz ist geradezu erdrückend.

Die french open: eine standortbestimmung für zverev

Die french open: eine standortbestimmung für zverev

Für Alexander Zverev stellt die Niederlage eine herbe Enttäuschung dar, insbesondere da er bereits viermal das Finale in Madrid erreicht hatte. Er war lediglich der dritte Mann nach Nadal und Federer, der diese Marke erreichte. Nun stellt sich die Frage, wie er sich auf die French Open vorbereiten wird. Sinner wird dort zweifellos der größte Favorit sein, und Zverev muss dringend eine Leistungssteigerung zeigen, wenn er dort überhaupt eine Chance haben will. Die Art und Weise, wie er in Madrid untergegangen ist, lässt wenig Hoffnung auf ein besseres Abschneiden in Paris zu. Patrik Kühnen, ehemaliger Tennisprofi und Davis-Cup-Kapitän, traf es treffend: „Zwei Welten treffen heute aufeinander.“

Die Bilanz spricht eine deutliche Sprache: Neun Niederlagen in Folge gegen Sinner. Es ist an der Zeit, dass Zverev seine Strategie überdenkt und einen Weg findet, den italienischen Dominator zu brechen, denn so kann er sich keinesfalls für die kommenden Grand Slams rüsten.