Sensationell! weyhes tänzer stürmen in die 2. bundesliga!
Weyhe – Vom gemütlichen Freizeitkurs in die Zweite Bundesliga? Für die Latein-Formation des SV Weyhe ist das keine Utopie mehr, sondern Realität. Eine Geschichte voller Leidenschaft, Freundschaft und überraschendem Erfolg, die nun die deutsche Tanzsportlandschaft aufmischt.
Ein comeback der besonderen art
Alles begann vor vier Jahren auf der Couch von Michelle Oppermann. Ein spontaner Entschluss, alte Bekannte wieder zusammenzubringen und den Spaß am Tanzen wiederzuentdecken, führte zur Gründung des A-Teams. Doch was als lockere Freizeitaktivität begann, entwickelte sich schnell zu einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte.
„Wir haben viele dabei, die schon lange tanzen, einige sogar auf höchstem Niveau – Bundesliga und Deutsche Meisterschaften“, erklärt Laura Salmeri, eine der treibenden Kräfte hinter dem Team. Die Erfahrung der Tänzerinnen und Tänzer, gepaart mit dem unbändigen Willen, ist der Schlüssel zum Erfolg.

Einmal pro woche trainieren – und das mit erfolg
Nur einmal pro Woche, zwei Stunden lang, treffen sich die Mitglieder der Formation zum Training. Doch diese intensive Vorbereitung reicht aus, um in der hart umkämpften Liga mitzuhalten. Von der Landesliga bis in die 2. Bundesliga Nord – der Aufstieg war beeindruckend. Doch nun droht der erneute Abstieg.
Die Bilanz ist ernüchternd: Ein 7., zwei 6. und ein 5. Platz in den ersten vier Turnieren bedeuten, dass die Weyher sich gegen den Abstieg wehren müssen. Das letzte Turnier in Lübeck wird entscheidend sein, doch die Chancen stehen nicht gut.

Der spaß steht im vordergrund
Trotz des drohenden Abstiegs bleibt die Freude am Tanzen ungebrochen. „Wir wollen in der 2. Bundesliga bleiben, da gefällt es uns“, sagt Sarah Oliver, die nach einer achtjährigen Pause wieder auf die Tanzfläche zurückgekehrt ist. Der Druck steht im Hintergrund, der Spaß steht im Vordergrund – das ist das Erfolgsgeheimnis des Teams.
„Unser Ziel war immer, mit größtem Spaß den bestmöglichen Durchgang auf dem Turnier zu tanzen“, so Michelle Oppermann. Diese Einstellung hat das Team weit getragen.
