Ferland mendy droht real-aus: fünf monate pause, karriere in gefahr
Es ist wieder dieselbe Sehne, dieselbe Stelle, dieselbe Grimasse. Ferland Mendy sackte in Cornellà-El Prat zu Boden, deutete auf seinen rechten Oberschenkel – und jeder im Stadion wusste: Das war’s. Die Diagnose vom Montag bestätigt den Albtraum: Sehnenriss im Rectus femoris, Ausfall bis zu fünf Monate, möglicherweise Saisonende. Für den 30-Jährigen ist es nicht nur ein Rückschlag, es ist ein Vorhang, der langsam zufällt.
Dieselbe verletzung wie im copa-final debakel
Bereits im April 2023, beim 2:3 im Pokalfinale gegen Barcelona, riss ihm genau diese Sehne. Auch damals musste Fran García einspringen – in der 11. Minute. Auch damals folgten Monate der Abwesenheit. Die Statistik ist gnadenlos: Seit seinem Wechsel 2019 verpasste Mendy 77 Pflichtspiele, nur in einer einzigen Saison kam er über 30 Einsätze. Die Königlichen zahlen 48 Mio. Euro Ablöse plus Gehalt, kassieren aber immer öfter nur Krankmeldungen.
Diesmal passierte es ohne Gegnerkontakt, nach einem harmlosen Sprint. Das muskuläre Gewebe des Franzosen scheint wie zerrissenes Papier, jede abrupte Belastung reicht. Im Sommer 2028 läuft sein Kontrakt aus – doch wer plant noch mit einem Spieler, dessen Körper allein die Spielpläne schreibt?

Real madrids linksverteidiger-poker wird zum risiko
Carlo Ancelotti hatte Mendy trotz mangelnder Spielpraxis für die Rückrunde einkalkuliert. Nun bleiben nur Eduardo Camavinga als Notlösung und Fran García, dessen Defensivleistung in der Champions League bereits Lücken offenbarte. Der Markt öffnet erst im Winter – und selbst dann wird kein Top-Linksverteidiger bereitstehen, um im Januar für drei Monate einzuspringen.
Intern brodelt es. Klubkreise sprechen von „Verdacht auf angeborene Muskelschwäche“, Mediziner fordern eine vollständige Umbau des Fitnessprogramms. Die Entscheidung über einen Operationseingriff fällt in den nächsten 48 Stunden. Sollte der Körper erneut mit Narben und Schrauben repariert werden, ist Mendys Comeback erst zur neuen Saison realistisch – dann 31 Jahre alt, mit nur 14 Liga-Einsätzen im Rücken. Die Karriere des Franzosen befindet sich an einer Kreuzung, und alle Ampeln zeigen Rot.
