Seixas triumphiert: dramatischer sprint-sieg in eibar!

Paul Seixas vom Decathlon CMA CGM Team hat die fünfte Etappe der Baskenland-Rundfahrt 2026 in einem packenden Zielsprint gegen den deutschen Hoffnungsträger Florian Lipowitz für sich entschieden. Ein Rennen voller Spannung, knapper Margen und einem Vorfall, der die Fahrer kurzzeitig aus dem Konzept brachte – die Entscheidung fiel erst im letzten Moment.

Lipowitz' aufstieg und seixas' antwort

Florian Lipowitz, der bereits auf der fünften Etappe eine beeindruckende Vorstellung zeigte, hatte mit seinem Angriff rund 70 Kilometer vor dem Ziel die Gesamtwertung auf den Kopf gestellt. Er versuchte, sich vom Feld abzusetzen und einen entscheidenden Vorsprung herauszufahren. Doch Seixas ließ nicht locker und hielt stets das Hinterrad des Deutschen. Die beiden Fahrer lieferten sich ein Katz-und-Maus-Spiel, das die Zuschauer in Atem hielt.

Die Königsetappe führte die Fahrer über 176,2 Kilometer rund um Eibar, mit fast 4000 Höhenmetern und acht gewerteten Anstiegen. Ein Hexenwerk für die Beine, das nur die stärksten Fahrer bewältigen konnten. Besonders der steile Anstieg 30 Kilometer vor dem Ziel wurde zum Schauplatz dramatischer Ereignisse. Lipowitz versuchte erneut den Angriff, doch Seixas, im Windschatten versteckt, konterte mit einer überraschenden Attacke.

Ein Begleitfahrzeug berührte einen Fahrer – ein Zwischenfall, der für zusätzliche Nervosität sorgte. Die genauen Umstände sind noch unklar, doch der Vorfall lenkte die Aufmerksamkeit kurzzeitig von den sportlichen Leistungen ab. Zum Glück gab es keine ernsthaften Verletzungen.

Primoz Roglic, der zuvor die Gesamtführung innehatte, musste sich im Klassement geschlagen geben und landete auf dem dritten Platz, knapp vor dem Spanier Ion Izagirre. Die Entscheidung über den Gesamtsieg fällt nun am Samstag in Bergara.

Die ausgangslage vor dem finale

Die ausgangslage vor dem finale

Seixas geht mit einem komfortablen Vorsprung von 2:30 Minuten auf Lipowitz in das Finale. Roglic liegt mit 3:40 Minuten Rückstand auf dem dritten Platz. Die Schlussetappe ist zwar kürzer (135,4 km), bietet aber mit fast 3000 Höhenmetern immer noch anspruchsvolle Kletterpassagen. Es bleibt abzuwarten, ob Lipowitz noch einmal alles riskieren wird, um den Rückstand aufzuholen. Die Spannung ist kaum zu überbieten, und die Fans dürfen sich auf ein dramatisches Finale freuen.

Die Baskenland-Rundfahrt hat einmal mehr bewiesen, dass sie eine der anspruchsvollsten und spannendsten Radrennen der Welt ist. Seixas' Sieg ist ein Beweis seiner außergewöhnlichen Klasse, während Lipowitz' Leistung zeigt, dass er zu den größten deutschen Talenten gehört. Ein Rennen, das Radsportfans lange in Erinnerung bleiben wird.