Seixas dominiert die itzulia – roglic weit hinten!

Ein Paukenschlag aus dem baskischen Land! Der junge Franzose Seixas hat gestern bei der Itzulia a Pais Vasco die dritte Etappe in einer beeindruckenden Weise gewonnen und damit seine Ambitionen im WorldTour-Zirkus untermauert. Die Konkurrenz wirkt geschockt, die Klassementssituation ist bereits jetzt klar gezeichnet.

Die zeitvorgaben sind alarmierend

Die zeitvorgaben sind alarmierend

Die 164 Kilometer lange Etappe mit über 3.300 Höhenmetern war ein harter Brocken, den Seixas jedoch mit einer unglaublichen Kraftfahrt meisterte. Er distanzierte seinen direkten Verfolger, Primoz Roglic, um satte 1 Minute und 59 Sekunden und ließ Florian Lipowitz mit einem Rückstand von 2 Minuten und 8 Sekunden zurück. Diese Führung ist bereits nach der dritten Etappe derart komfortabel, dass die Entscheidung im Gesamtklassement bereits vorzeitig gefallen sein könnte. Ein solch deutlicher Vorsprung nach nur drei Tagen ist in der modernen Radsportgeschichte selten.

Doch es geht weiter! Heute steht die vierte Etappe an, ein 152,8 Kilometer langes Teilstück von und nach Basauri. Diese Etappe präsentiert den Fahrern drei kategorisierte Anstiege und insgesamt 2.900 Höhenmeter. Besonders der letzte Kilometer verspricht Spannung, denn hier geht es steil bergauf mit Gefällen von über 12 Prozent. Die Sprinter werden heute keine Chance haben; hier werden die Ausreißer und „Cazaetapas“ gefragt sein, die sich in der anspruchsvollen Landschaft der baskischen Mittelgebirge auskennen.

Die Übertragung:Sportbegeisterte können die Rennen live verfolgen. Eurosport 1 zeigt die Etappe ab 15:30 Uhr, während HBO Max die Übertragung auf Abruf anbietet. Auch die öffentlich-rechtliche Senders ETB wird ab 15:00 Uhr die Rennen übertragen. Alle aktuellen Informationen, Analysen und Ergebnisse finden Sie wie gewohnt im Mundo MARCA – online, in der Zeitung, per Radio und im Podcast „A tumba abierta“ von AMIX.

Seixas' Fahrweise erinnert an die glorreichen Zeiten des Radsports, als Dominanz und unerbittliche Leistung an erster Stelle standen. Ob er diese Form bis zum Ende der Itzulia halten kann, bleibt abzuwarten. Aber eines ist klar: Der junge Franzose hat die Radsportwelt aufmerksam gemacht und die etablierten Stars vor eine enorme Herausforderung gestellt.