Schwimmen: 700 athleten beehren das foro italico!

Rom – Die deutsche Schwimmszene fiebert, und das aus gutem Grund: Das 62. Trofeo Settecolli IP in Rom verspricht ein Spektakel der Extraklasse. Von Freitag bis Sonntag treffen sich hier 700 Athleten aus 37 Nationen, darunter zahlreiche olympische und Weltmeister, um sich auf die bevorstehenden Europameisterschaften in Paris vorzubereiten. Der Präsident des italienischen Schwimmverbands, Paolo Barelli, kündigte das Ereignis mit großem Enthusiasmus an.

Ein fest für den schwimmsport und die italienische küstenlinie

Ein fest für den schwimmsport und die italienische küstenlinie

Barelli betonte die Bedeutung des Schwimmsports für Italien, ein Land mit über 8000 Kilometern Küstenlinie. „Schwimmen ist hier essentiell“, erklärte er. „Es schafft eine Nation von Schwimmern, die dank engagierter Vereine, talentierten Trainern und der Federation den Weltruhm für Italien erkämpft haben.“ Die hohen Energiekosten für das Aufwärmen der Becken seien dabei eine ständige Herausforderung, die insbesondere die Sportvereine tragen müssten.

Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Bedeutung des Foro Italico als Austragungsort gelegt. Marco Mezzaroma, Präsident von Sport e Salute, lobte die Anlage als „einen einzigartigen Ort weltweit, der das ganze Jahr über internationale Veranstaltungen beherbergt.“ Das Settecolli-Meeting dient auch als Plattform, um die Verbindung zwischen Sport, Gesundheit und einem aktiven Lebensstil zu betonen. Minister Francesco Lollobrigida unterstrich dabei die zentrale Rolle der gesunden Ernährung.

Ein Blick auf die Stars

Zu den erwarteten Teilnehmern gehören unter anderem die schwedische Ausnahmeathletin Sarah Sjöström, der US-Amerikaner Gretchen Walshe, der britische Dominator Adam Peaty und der rumänische Shootingstar David Popovici. Auch deutsche Top-Athleten werden am Start sein, darunter Gregorio Paltrinieri, der sich auf den Wettkampf vor heimischem Publikum freut. „Das Settecolli ist ein wichtiger Test“, so Paltrinieri. „Das Niveau ist extrem hoch.“

Die Diskussionen drehten sich auch um die mögliche Nutzung des Tibers für Schwimmveranstaltungen. Barellis Traum ist es, den Fluss schwimmfähig zu machen, wie es in Paris bereits gelungen ist.

Thomas Ceccon, der nach einer schwierigen Saison wieder in Form zu kommen versucht, gab zu: „Es ist schon ein Jahr her, seit ich mich im Wasser nicht mehr gut gefühlt habe. Ich bin gespannt, wie es sich hier in Rom anfühlt, aber mein Ziel ist die Europameisterschaft in Paris.“

Das Meeting in Rom verspricht nicht nur spannende Wettkämpfe, sondern auch eine beeindruckende Demonstration der internationalen Schwimmszene. Mit dabei sind auch zahlreiche paralympische Athleten, darunter Manuel Bortuzzo, was die inklusive Natur des Sports unterstreicht.

Die Veranstaltung endet mit der Erwartung großer Erfolge und dem festen Vorsatz, den Schwimmsport in Italien weiter voranzutreiben.