Schweiz knapp am olympia-traum vorbei – bronze-match gegen schweden steht an

Knappe niederlage für die schweiz im halbfinale

Die Schweizer Eishockey-Damen haben im olympischen Halbfinale gegen Kanada knapp mit 1:2 verloren. Obwohl sie lange Zeit ein ebenbürtiger Gegner waren, reichte es am Ende nicht zum Einzug ins Finale. Das Team wird nun im Spiel um die Bronzemedaille auf Schweden treffen. Kanada kämpft derweil um Gold gegen die USA.

Erstes drittel: kanadische dominanz, starke schweizer torhüterin

Erstes drittel: kanadische dominanz, starke schweizer torhüterin

Das erste Drittel war von einem deutlichen Druck Kanadas geprägt. Die Nordamerikanerinnen erzeugten zahlreiche Torschüsse, doch Andrea Brändli im Schweizer Tor hielt ihr Team mit starken Paraden im Spiel. Die Schweiz hatte offensiv kaum Möglichkeiten, der erste Schuss aufs Tor gelang erst nach über 15 Minuten. Kanada scheiterte mehrfach am Pfosten oder an Brändli, sodass es zur ersten Pause 0:0 stand.

Mitteldrittel: kanada geht in führung

Mitteldrittel: kanada geht in führung

Mit Beginn des Mitteldrittels fiel die Entscheidung in der ersten Hälfte. Marie-Philip Poulin nutzte einen Abpraller von Naemi Herzig zur Führung für Kanada (22.). Nur wenige Minuten später erhöhte Poulin erneut, diesmal nach einem Rebound (29.). Die Schussstatistik nach 40 Minuten sprach eine klare Sprache: 35:4 für Kanada. Die Schweizerinnen verteidigten zwar weiterhin gut, konnten aber kaum Entlastung nach vorne schaffen.

Schlussabschnitt: schweizer aufbäumen und ein tor

Schlussabschnitt: schweizer aufbäumen und ein tor

Im Schlussabschnitt zeigte die Schweiz ein anderes Gesicht. Durch zunehmenden Druck wurden die Kanadierinnen verunsichert, während die Schweizerinnen an Selbstvertrauen gewannen. Eine starke Aktion von Herzig und Alina Müller führte zum Anschlusstreffer: Müller eroberte hinter dem Tor die Scheibe und bediente Rahel Enzler, die zum 2:1 traf (45.).

Spannung bis zum schluss – unterzahl am ende

Kanada fand trotz der beeindruckenden Schussbilanz von 46:8 keine Möglichkeit, das Spiel endgültig zu entscheiden. Mehrere Großchancen der Kanadierinnen blieben ungenutzt, darunter eine Topchance von Turnbull, die durch Lara Christen entscheidend gestört wurde. Kurz vor Schluss nahm die Schweiz Brändli für einen sechsten Feldspieler vom Eis, doch ein Check von Ivana Wey führte zu einer Strafzeit, wodurch die Schweizerinnen die letzten Minuten in Unterzahl verbringen mussten.

Nächste herausforderung: bronze-match gegen schweden

Der Ausgleich gelang der Schweiz nicht mehr. Am Donnerstag (14.40 Uhr) geht es nun im kleinen Finale gegen Schweden um die Bronzemedaille. Kanada trifft im Finale (19.10 Uhr) auf die USA, die sich zuvor mit einem klaren 5:0 Sieg gegen Schweden durchgesetzt hatten. Wir drücken den Schweizerinnen die Daumen für das Bronzespiel!

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