Schwalben kosten jelovac und stransky zusammen 3.200 franken
Die Disziplinarkommission der National League hat gesprochen – und zwei Spieler zahlen jetzt den Preis für ein paar Sekunden schlechtes Theater auf dem Eis. Igor Jelovac von den Rapperswil-Jona Lakers und Matej Stransky vom HC Davos haben sich beide eine Schwalbe geleistet, beide wurden erwischt, und beide greifen nun tief in die Tasche.
Jelovac fängt sich 1.200 franken ein
Es war der 27. Februar, Lakers gegen Fribourg-Gottéron. Jelovac ließ sich fallen, wo kein Kontakt war – oder zumindest keiner, der das Fallen rechtfertigte. Der Verteidiger muss jetzt 1.200 Franken blechen, Verfahrenskosten inklusive. Für einen Defensivmann, der eigentlich dafür bezahlt wird, Treffer zu verhindern, ist das eine bittere Quittung für einen Moment, den er sich hätte sparen können.

Stransky trifft es noch härter
Am selben Abend, anderes Spiel, gleiche Geschichte. HC Davos gegen Ambri-Piotta, und Stransky – Topscorer seines Teams, wohlgemerkt – entschied sich ebenfalls dafür, einen Kontakt zu dramatisieren, der so nicht stattgefunden hat. Die Kommission zeigte sich wenig beeindruckt von seiner Vorstellung: 2.000 FrankenStrafe, Verfahrenskosten inklusive. Damit liegt er 800 Franken über dem, was Jelovac zahlen muss – ein Detail, das darauf hindeutet, dass die Kommission bei Stransky möglicherweise Vorgeschichte oder Schwere der Täuschung höher gewichtet hat.
Zusammen kostet die theatralische Doppelvorstellung vom 27. Februar also 3.200 Franken. Die National League macht damit unmissverständlich klar: Wer das Spiel mit gespielten Fouls zu manipulieren versucht, zahlt – und das nicht zu knapp. Stransky kann seinen nächsten Treffer für Davos gleich als Teilrückzahlung verbuchen.
