Schumacher verpasst in long beach den durchbruch – palou übernimmt die spitze

Long Beach – Ein Rennwochenende zum Vergessen für Mick Schumacher. Der 27-jährige Deutsche landete beim fünften Lauf der IndyCar Series auf dem enttäuschenden 17. Platz und verpasst damit die Chance, im Titelkampf voll anzugreifen. Nach einem holprigen Start in seine erste Saison in der IndyCar-Serie scheint Schumacher weiterhin nach der nötigen Konstanz zu suchen.

Ein verhängnisvoller samstag und ein schwieriger start

Ein verhängnisvoller samstag und ein schwieriger start

Schon am Samstag bereitete ein Fahrfehler im Training Kopfzerbrechen: Schumacher verlor die Kontrolle über seinen Wagen des RLL-Teams und rutschte in einen Reifenstapel. Ein teurer Fehler, der sich am Ende auf die Qualifikation auswirkte. Er schied im ersten Qualifying aus und musste das Rennen von einem weit hinteren Startplatz (21) aus angehen. Obwohl Schumacher im Rennen einige Positionen gutmachen konnte, reichte es am Ende nicht für ein besseres Ergebnis.

Der Sieg ging an den amtierenden IndyCar-Champion Alex Palou, der mit seinem dritten Saisonsieg die Führung in der Meisterschaft zurückeroberte und nun knapp vor Kyle Kirkwood liegt. Schumacher, der als Sohn des legendären Michael Schumacher in die IndyCar-Serie gekommen ist – als erster deutscher Pilot seit Timo Glock 2005 – muss sich nun rasch steigern, um im Titelkampf eine Rolle zu spielen. Seine Ambitionen, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten Fuß zu fassen, stehen auf dem Prüfstand.

Die nächste Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich am 9. Mai beim Grand Prix von Indianapolis. Ein Rennen, das für Schumacher persönlich eine besondere Bedeutung hat, angesichts des Vermächtnisses seines Vaters in der Motorsportgeschichte. Die Frage ist, ob er die Herausforderung annehmen und endlich sein volles Potenzial in der IndyCar-Serie zeigen kann. Denn eines ist klar: Die Konkurrenz schläft nicht und die Meisterschaft ist noch lang.