Schröder schickt wagner und da silva in den playoff-absturz

Dennis Schröder schlägt zu – und trifft seine Nationalmannschaftskameraden mitten ins Playoff-Herz. Mit den Cleveland Cavaliers zerlegt der Kapitän der deutschen Basketball-Nationalmannschaft die Orlando Magic 136:131 und schickt Moritz Wagner und Tristan da Silva damit auf die harte Realität der Play-in-Zone.

Orlando rutscht ab, da silva glänzt vergeblich

Orlando rutscht ab, da silva glänzt vergeblich

Die Magic kassieren ihre sechste Pleite in Serie. Als Achter im Osten liegen Wagner & Co. nun zwei Siege hinter den direkten Playoff-Plätzen zurück. Die Folge: Statt direkt in die erste Runde einzuziehen, droht Orlando der Umweg über die Play-ins – ein Format, das die Liga lieber abschaffen würde.

Tristan da Silva stemmte sich mit 18 Punkten und sechs Rebounds gegen das Unvermeidliche, warf dreimal aus der Distanz und traf zweimal. Moritz Wagner kam nur auf fünf Minuten Spielzeit, sammelte vier Punkte und zwei Rebounds – ein Kurzeinsatz, der Fragen aufwirft. Sein Bruder Franz Wagner fehlt seit Wochen mit einer Knöchelverstauchung, ein Verlust, der Orlandos Offensive entkernt.

Schröder selbst blieb in der Statistik bescheiden: sechs Punkte von der Bank, dafür aber mit der Ruhe eines Mannes, der weiß, dass seine Cavs aktuell die drittbeste Bilanz des Ostens haben. Während Orlando in der Tabelle sinkt, steigt Cleveland – und Schröder mit ihm.

Die Saison ist noch nicht verloren für die Magic. Aber die Uhr tickt. In zwei Wochen entscheidet sich, ob sie die Playoffs direkt erreichen oder sich in die Play-in-Hölle stürzen. Die Zahlen sind gnadenlos: Seit Mitte März nur zwei Siege aus zwölf Spielen. Die Defensive lässt 118 Punkte pro Partie – zu viel, um ernsthaft mitzuspielen.

Die nächsten Gegner: Boston, Milwaukee, New York. Kein leichter Weg. Und kein Platz mehr für Fehler. Die Saison endet nicht mit einem Knall, sondern mit einem Flüstern – und das könnte für Orlando bitter werden.