Schröder glaubt an den titel: cavs verlieren, hoffnung bleibt
Dennis Schröder schwankt zwischen Euphorie und Realismus. Nach der 122:128-Niederlage gegen Orlando Magic bleibt der Nationalmannschaftskapitän trotz eigener Punktlosigkeit überzeugt: Die Cleveland Cavaliers können 2026 um den NBA-Titel mitspielen.

„Wir haben chancen, auf jeden fall“
Die Nacht auf Donnerstag war hart. Tristan da Silva schwang sich mit 23 Punkten zum Matchwinner auf, Moritz Wagner dominierte die Zone. Doch Schröder blickt nach vorne: „Wir müssen zusammenkommen, uns als Team finden und gesund bleiben. Dann haben wir einen Long Run durch die Playoffs.“
Die Zahlen sprechen für ihn. Platz vier der Eastern Conference, 38 Siege bei 24 Niederlagen – das ist kein Zufall. Nach dem Trade von Sacramento zeigt sich der 32-Jährige erleichtert: „In Cleveland habe ich den Spaß am Basketball wiederentdeckt. Die Organisation wertschätzt die kleinen Dinge, die im modernen Spiel den Unterschied machen.“
Die Kings-Ära liegt hinter ihm wie ein schlechter Traum. Zu viele Isolationen, zu wenig Ballbewegung. In Ohio läuft alles anders. Coach J.B. Bickerstaff nutzt Schröder als secondary playmaker neben Darius Garland, was der Offense neue Dynamik verleiht.
Kritiker werden anmerken: Eine punktlose Nacht wirft Fragen auf. Aber Schröder bringt etwas mit, das in der NBA selten geworden ist – Geduld. „Wir sind jung, hungrig und haben Zeit“, sagt er. Die Cavs haben in den letzten zehn Spielen acht Mal gewonnen. Das ist kein Trend, das ist eine Ansage.
Am Horizont lauern die Celtics und die Bucks. Doch Cleveland besitzt etwas, was die Konkurrenz nicht hat: Tiefe auf jeder Position und einen Weltmeister, der weiß, wie man Grooves gewinnt. Die Playoffs rücken näher. Schröders Mission erst beginnt.
