Schock vor dem wm-duell: lehmann fällt für schweiz aus!

Ein herber Rückschlag für die Schweizer Nationalmannschaft: Nur wenige Tage vor dem wichtigen WM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei muss das Team von Trainer Rafel Navarro auf Stürmerin Alisha Lehmann verzichten. Die 27-Jährige verletzte sich an ihrem aktuellen Verein, Leicester City WFC, und fällt somit aus dem Kader.

Verletzungspech beim sfv: fuchs fehlt ebenfalls

Verletzungspech beim sfv: fuchs fehlt ebenfalls

Neben Lehmann muss auch Irina Fuchs, Torhüterin des 1. FC Köln, aufgrund einer Muskelverletzung passen. Als Ersatz werden Leela Egli vom SC Freiburg und Nadine Böhi vom 1. FC Union Berlin für die kommenden Qualifikationsspiele nominiert. Die Absagen kommen zu einem ungünstigen Zeitpunkt, da die Spiele gegen die Türkei entscheidend für die Chancen auf den Gruppensieg sein könnten.

Trainer Navarro äußerte sich optimistisch, betonte aber die Wichtigkeit der beiden Partien: „Wir wollen auf den Leistungen vom letzten Camp aufbauen und weiterwachsen. Gleichzeitig können wir uns mit diesen zwei Spielen in eine sehr gute Position für den Gruppensieg bringen. Diese Chance gilt es zu nutzen.“ Die Begegnung in Zürich am 14. April wird sicherlich eine Herausforderung, insbesondere ohne die Leistungsträgerin Lehmann, die beim letzten Qualifikationsspiel gegen Malta mit einem Treffer zum 2:0-Endstand glänzte.

Was die genaue Art der Muskelverletzung Lehmanns betrifft, ist bislang unklar. Sie stand beim letzten Spiel ihres Klubs gegen Brighton & Hove Albion noch auf dem Platz, was die plötzliche Absage noch fragwürdiger macht. Die Fans der Schweizer Nationalmannschaft müssen sich nun darauf einstellen, ohne eine ihrer prägenden Figuren anzutreten. Ob die kurzfristige Nominierung von Egli und Böhi in der Lage sein wird, die entstandene Lücke zu füllen, bleibt abzuwarten.

Parallel dazu stehen die DFB-Frauen vor ihrer eigenen Herausforderung in der WM-Qualifikation. Auch sie müssen verletzungsbedingt auf eine Leistungsträgerin verzichten: Klara Bühl zog sich ebenfalls eine Muskelverletzung zu. Bundestrainer Christian Wück zeigte sich dennoch zuversichtlich: „Wir freuen uns sehr auf Nürnberg und die fantastische Atmosphäre, die uns dort erwartet. Unser Ziel ist es, ein begeisterndes Spiel zu zeigen.“

Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Schweizerinnen und die DFB-Frauen ihre jeweiligen Ziele in der WM-Qualifikation erreichen können, trotz des Verletzungspechs und der damit verbundenen Herausforderungen. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich die Teams an die veränderten Bedingungen anpassen und welche Strategien sie verfolgen werden, um den Weg zur Weltmeisterschaft 2027 zu ebnen.