Schock in thüringen: jena stürzt in die zweite liga!
Ein bitteres Ende für den FC Carl Zeiss Jena: Die Frauenfußballerinnen sind am Sonntag gegen den SC Freiburg mit 1:5 untergegangen und damit aus der Bundesliga abgestiegen. Zwei Spieltage vor Saisonende ist die Rettung unmöglich – ein Schock für den Verein und seine Fans.

Die entscheidung: freiburg setzt sich früh durch
Die Partie in Jena verlief für die Gastgeberinnen von Beginn an unglücklich. Bereits nach wenigen Sekunden erzielte Svenja Fölmli den ersten Treffer für die Gäste, was den Ton für den weiteren Verlauf des Spiels vorgab. Lisa Kolb und Ingibjörg Siguroardottir erhöhten die Führung des SC Freiburg bis zur Pause auf deutliche 0:3. Ein früher Schock, der die Jenaerinnen psychologisch demoralisierte.
Auch wenn die Mannschaft von Trainer Florian Kästner nach der Pause kämpferisch auftrat und durch Isabell Jaron einen Treffer erzielen konnte, war der Anschluss zu spät. Sophie Nachtigall und erneut Svenja Fölmli stellten den Spielstand auf 1:5, womit die Entscheidung besiegelt war.
Die Abstiegssaison war für Jena von vielen Schwierigkeiten geprägt. Nur zwei Saisonsiege und eine insgesamt schwache Leistung sorgten dafür, dass der FC Carl Zeiss Jena nun den Gang in die Zweite Bundesliga antreten muss. Ein herber Rückschlag für den ambitionierten Verein, der vor zwei Jahren noch den Aufstieg gefeiert hatte.
Die Thüringerinnen hatten in der gesamten Saison mit ihrer Chancenverwertung zu kämpfen. Oftmals boten sie zwar ein ansprechendes Spiel, doch die fehlende Durchschlagskraft vor dem Tor wurde zum Verhängnis. Die wenigen Punkte, die sie holten, reichten nicht, um den Abstiegskampf zu gewinnen.
Es ist bereits der vierte Abstieg in der Bundesliga-Historie des FC Carl Zeiss Jena. Ein trauriges Kapitel für einen Verein mit großer Tradition im deutschen Frauenfußball. Die Fans dürfen nun hoffen, dass der Verein aus den Fehlern der Vergangenheit lernt und sich schnell wieder zurückkämpft. Denn eines ist klar: Der Glaube an eine bessere Zukunft darf nicht verloren gehen.
