Schock in salzburg: viveiros muss gehen!
Ein jähes Ende für Manny Viveiros beim EC Red Bull Salzburg: Nach nur einer Saison und einer enttäuschenden Playoff-Niederlage wurde der kanadische Headcoach am Donnerstag vor die Tür gesetzt. Die Eisbullen verpassten die Titelverteidigung und suchen nun fieberhaft nach einem Nachfolger.
Die bittere bilanz einer verkürzten amtszeit
Die Entscheidung des Managements war offenbar unausweichlich. Trotz einer grundsätzlich erfahrenen Mannschaft scheiterte Salzburg im Viertelfinale glatt am HC Pustertal mit 0:4. Eine Saison, die für die Mozartstädter weit hinter den eigenen Erwartungen zurückblieb. Insgesamt leitete Viveiros 57 Spiele, in denen die Mannschaft 36 Siege einfuhr. Ein Platz drei in der regulären Saison konnte Salzburg erreichen, doch das frühe Aus im Playoff trug letztendlich seinen Waterloo.
Managing Director Pro Helmut Schlögel betonte in einer offiziellen Erklärung, dass die Entscheidung „nicht leichtgefallen“ sei. „Die sportlichen Zielsetzungen konnten in dieser Spielzeit leider nicht erreicht werden, weshalb wir uns zu diesem Schritt gezwungen sehen.“ Viveiros erhält für seine geleistete Arbeit und seinen Einsatz ein ausdrückliches Dankeschön, während ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute gewünscht wird.

Wer wird viveiros' nachfolger?
Die Suche nach einem neuen Headcoach für den EC Red Bull Salzburg ist bereits in vollem Gange. Die Vereinsführung hält sich jedoch bedeckt bezüglich möglicher Kandidaten. Es bleibt abzuwarten, welcher Trainer die Mozartstädter in die nächste Saison führen und die ambitionierten Ziele des Klubs verwirklichen kann. Die Fans hoffen auf eine schnelle und erfolgreiche Lösung, um die Enttäuschung der vergangenen Saison schnell zu vergessen. Die Frage, wer die Bank der Eisbullen in Zukunft befehligen wird, bleibt vorerst unbeantwortet, aber eines ist klar: Salzburg braucht einen Umbruch und einen Trainer, der die Mannschaft wieder zu Höchstleistungen führt.
