Schock in oman: touzé kämpft um sein leben nach horror-sturz!
Der Oman-Rundfahrt-Crash, der Damien Touzé das Leben gekostet haben könnte, hat die Radsportwelt erschüttert. Der Cofidis-Sprinter verbrachte eine Nacht, die er als „die schlimmste seines Lebens“ bezeichnete, nachdem er bei einem Sturz auf der vierten Etappe mit rund 60 km/h gegen eine Begrenzung krachte. Was zunächst wie eine unverheilbare Verletzung aussah, wurde durch das unermüdliche Engagement von Teamärztin Annemie Batjoens abgewendet – ein Wunder, das Touzé selbst kaum für möglich hielt.
Ein sturz, der zur todesangst führte
Die Bilder der Oman-Rundfahrt sind noch frisch im Gedächtnis. Touzé, der auf dem Teilstück stürzte, beschreibt den Moment nach dem Aufprall: „Ich hatte überhaupt keine Schmerzen, aber als der Sportdirektor kam, sah ich es an seinem Gesichtsausdruck. Ich wollte nicht allein bleiben. Ich hatte Angst in einem Land, das ich nicht kannte.“ Die medizinische Versorgung vor Ort war mangelhaft: Kein Röntgengerät, nur ein paar hastige Stiche am Oberschenkel. Eine prekäre Situation, die sich in den folgenden Stunden noch verschärfte.
Die Diagnose im größeren Krankenhaus war niederschmetternd: ein Milzriss. Und das war noch nicht alles. Wie sich später herausstellte, hatte die Ärztekollegin im omanischen Krankenhaus die Bauchdecke nicht richtig geschlossen, sodass seine Organe direkt auf der Haut lagen. Eine Schere, die bei der Behandlung zum Einsatz kam, berührte direkt seine Organe. „Es waren Messerstiche“, so Touzé in einem schockierenden Bericht.

Teamärztin rettet leben
Es war Teamärztin Annemie Batjoens, die die Schwere der Lage erkannte und Touzé vor einer möglichen Darmperforation warnte. Sie drängte ihn, sich von seiner Partnerin Sofia zu verabschieden, da er möglicherweise nie wieder sprechen könnte. Der Anruf, in dem Touzé seiner Sofia mitbrach: „Ich werde sterben. Sage unserem Kind, dass ich es liebe.“ Ein Moment, der Sofia offenbar zutiefst erschütterte, wie sie später berichtete: „Ich wusste noch nicht einmal, dass er gestürzt ist – er weinte.“
Batjoens' schnelles Handeln und ihr unermüdlicher Einsatz waren entscheidend für Touzés Überleben. Wie Cofidis-Manager Raphaël Jeune betonte: „Ohne Annemie wäre Damien nicht mehr hier.“

Rückkehr nach europa und weitere operationen
Nach seiner dramatischen Rettung wurde Touzé nach Belgien zurückverlegt, wo er einer weiteren Operation unterzogen wurde. Dort wurde die unzureichende Operation im Oman festgestellt und behoben. Der Weg zurück zum Radsport wird lang und beschwerlich sein. Touzé selbst räumt ein: „Ein Jahr ohne Radfahren – selbst wenn ich meinen Vertrag verlängere, werde ich im nächsten März nicht fahren.“
Die Oman-Rundfahrt wird für immer mit diesem schrecklichen Unfall verbunden bleiben. Damien Touzé kämpft nun um seine Genesung, wissend, dass er dem Tod nur dank der schnellen Reaktion von Teamärztin Annemie Batjoens und dem Glück entgangen ist. Ein Leben, das am Rande des Abgrunds tanzte und nun, zäh und entschlossen, zurückkehrt.
