Schlickenrieder räumt auf: neue besen kehren im deutschen langlauf!

Ein Umbruch im deutschen Langlauf: Peter Schlickenrieder, bisher sowohl Sportdirektor als auch Cheftrainer, gibt das Zepter ab. Nach acht Jahren an der Spitze und einer Doppelrolle seit Mai 2025, weicht der 56-Jährige nun zurück und hinterlässt eine Neuausrichtung im Team.

Bonfert übernimmt: der neue chef denkt um

Bonfert übernimmt: der neue chef denkt um

Die Nachricht sorgte für Aufsehen in der Skigemeinschaft: Michael Bonfert, bisher gemeinsam mit Marc Steur für die Herren-Langläufer verantwortlich, wird neuer Cheftrainer. Eine spannende Personalentscheidung, die frischen Wind in den DSV bringen soll. Schlickenrieder selbst äußerte sich positiv über den Nachfolger: „Besonders freut mich, dass mit Torstein ein junger, hochmotivierter Norweger dazukommt, der zuletzt das Team Swix Hofseth betreut hat und die neue Herausforderung beim DSV mit viel Tatendrang angeht.“

Doch damit nicht genug. Auch bei den Frauen gibt es Veränderungen. Michael Bittner übernimmt das Ruder, löst damit Per Nilsson ab. Und was ist mit Axel Teichmann? Der ehemalige Top-Athlet wird künftig als sogenannter Head of Performance fungieren und gemeinsam mit anderen Trainern eine einheitliche trainingsmethodische Linie entwickeln. Eine Art Mentor für die jungen Talente, der sein immenses Wissen weitergibt.

Die Olympischen Winterspiele in Italien mögen für das deutsche Langlauf-Team zwar nur eine Bronze im Team-Sprint gebracht haben, doch die Neuausrichtung unter Schlickenrieder und nun mit Bonfert an der Spitze soll die Basis für zukünftige Erfolge legen. Die Verteilung der Aufgaben ist klar: Dagestad kümmert sich um die Männer, Bittner um die Frauen und Teichmann sorgt für methodische Kohärenz.

Die Frage ist: Kann Bonfert die Lücke füllen, die Schlickenrieder hinterlässt? Und wird die neue Struktur den deutschen Langläufern tatsächlich zu mehr Erfolg verhelfen? Die kommenden Wettkämpfe werden es zeigen. Die Fans dürfen gespannt sein.