Schiri-fauxpas im pokal: dfb räumt fehlentscheidung ein – freiburg verpasst chance!

Ein Schreck für den SC Freiburg und ein bitterer Nachmittag für die Fans: Der DeutscheFußball-Bund (DFB) hat im Nachgang das aberkannte Tor von Lucas Höler im Pokal-Halbfinale gegen den VfB Stuttgart als Fehler eingestuft. Eine Entscheidung, die den Spielverlauf und womöglich das Weiterkommen des Sport-Clubs maßgeblich beeinflusst haben könnte.

Die strittige szene im detail

Die strittige szene im detail

Die Gemüter kochten bereits in der Verlängerung, als der Treffer von Höler wegen eines angeblichen Armfouls nicht gegeben wurde. Marco Fritz, Leiter der Regelauslegung des DFB, erklärte nun, dass Schiedsrichter Tobias Welz in der „Dynamik des Spiels“ einen „regelwidrigen Armeinsatz“ von Höler gesehen habe. Das Tor wurde aberkannt, obwohl die Bilder eine andere Geschichte erzählen.

„Es wäre deutlich besser gewesen, das Duell als robusten, aber regelkonformen Zweikampf zu bewerten, die Partie weiterlaufen zu lassen und das unmittelbar folgende Tor von Höler zu geben“, so Fritz in einer Stellungnahme. Ein Fehler, der nun die Diskussionen um die Qualität der Schiedsrichterleistungen im deutschen Fußball erneut anheizt.

Deniz Undav, selbst Nutznießer der Fehlentscheidung, zeigte sich irritiert: „Das ist nie und nimmer ein Foul. Ich wäre als Stürmer ausgerastet.“ Seine Worte spiegeln die Verzweiflung vieler Fans und Spieler des SC Freiburg wider. Julian Schuster, der Trainer des Sport-Clubs, war ebenfalls außer sich: „Ich weiß nicht, warum man da abpfeifen muss. Das ist ein reguläres Tor. Entschuldigung, das ist kein Foul. Das tut weh.“ Auch Lucas Höler selbst konnte seinen Unmut nicht verbergen: „Das wegzupfeifen, ist eine Frechheit, das ist niemals ein Foul.“

Die Fehlentscheidung wirft nun ein schlechtes Licht auf die Arbeit der Schiedsrichter und stellt die Integrität des DFB-Pokals in Frage. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen dieser Vorfall haben wird und ob der DFB Maßnahmen ergreift, um solche Situationen in Zukunft zu vermeiden. Die Fans des SC Freiburg können indes nur hoffen, dass dieser Fehler nicht das Aus für ihre Pokalträume bedeutet.