Scaloni lobt messi: „was er ausstrahlt, ist beeindruckend“
Lionel Messi hat einmal
mehr bewiesen, dass er auch im fortgeschrittenen Alter eine entscheidende Rolle für die argentinische Nationalmannschaft spielt. Nach dem 2:0-Sieg gegen Österreich im WM-Qualifikationsspiel 2026 lobte der argentinische Teamchef Lionel Scaloni die Einsatzbereitschaft und Ausstrahlung seines Superstars.Ein team, das auch unter druck bestehen kann
Scaloni betonte, dass sein Team auch in schwierigen Situationen bestehen kann. „Wir haben gelitten, aber wir wissen, wie man leidet. Das ist Verdienst des Teams“, erklärte er. Das Spiel gegen Österreich war keineswegs ein Selbstläufer, wie Scaloni hervorhob: „Es schien einfach zu werden, aber es war nicht so. Es waren zwei komplizierte Spiele. Alle hätten gerne die beiden Siege mitgenommen.“
Ein kleiner Dämpfer war der vergebene Elfmeter von Messi in der achten Minute. „Es war ein Schock, aber das Team hat darauf reagiert und drei bis vier wichtige Aktionen nach dem Elfmeter hingebracht“, so Scaloni. Die kurze Ansprache in der Trinkpause diente dazu, die Spieler zu ermutigen und auf die Bedeutung von Geduld und Ballzirkulation hinzuweisen. „Wir haben gesagt, dass wir geduldig sein müssen, den Ball hin und her spielen und die Räume finden müssen. Nicht überstürzen.“

Ein blick in die zukunft: acht titelanwärter
Scaloni schränkte eine zu frühe Einordnung als Top-Favorit für die WM ab. „Es gibt eine ganze Reihe von Teams, die Weltmeister werden können. Sieben oder acht Mannschaften werden konkurrieren“, sagte er. Er betonte die Bedeutung psychologischer und physischer Faktoren im Fußball und zeigte sich überzeugt, dass die Weltmeisterschaft viele Überraschungen bereithalten wird.
Interessant war auch Scaloni’s Einschätzung zur möglichen Aufstellung von Lautaro Martínez und Julián Álvarez zusammen mit Messi. „Ich würde beide gerne zusammen mit Leo spielen. Leo muss spielen, das habe ich gesagt. Es ist nicht einfach, das Gleichgewicht zu halten, aber das Team steht an erster Stelle“, erklärte er. Er signalisierte zudem, dass er im letzten Qualifikationsspiel gegen Jordanien und Algerien Spielern aus dem erweiterten Kreis eine Chance geben möchte, sofern es die Situation erlaubt.
Die Leistung von Lisandro Martínez wurde ebenfalls gewürdigt. „Lisandro ist immer wichtig, auch wenn er nicht immer in der Startaufstellung steht. Die drei Innenverteidiger – Cuti, Otamendi und Lisandro – geben uns viel Sicherheit.“ Scaloni äußerte sich zufrieden mit der Aggressivität und Ruhe, die Otamendi ins Spiel bringt.
Mit dem 2:0-Sieg gegen Österreich hat Argentinien die Qualifikation für die WM bereits sichergestellt. Das Team hat bewiesen, dass es auch in schwierigen Phasen bestehen kann und auf die Stärken seiner Einzelspieler bauen kann. Die Ausstrahlung von Messi, gepaart mit der taktischen Flexibilität des Teams, macht Argentinien zu einem ernstzunehmenden Anwärter auf den WM-Titel.
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