Sc bern verliert ritzmann und liegt gegen zug früh zurück

Drei Spiele. Alles oder nichts. Der SC Bernkämpft in der Schlussphase der Regular Season ums nackte Überleben in der Tabelle – und schon vor dem Anpfiff gegen den EV Zug gibt es die nächste Hiobsbotschaft: Fabian Ritzmannverletzt sich im Aufwärmen und muss vom Matchblatt gestrichen werden. Der 24-Jährige steht gegen die Innerschweizer nicht zur Verfügung.

Ritzmann erwischt es im warm-up

Was genau passiert ist, bleibt vorerst offen. Fakt ist: Ritzmann absolvierte das Aufwärmen, doch dann kam der Abbruch. Die Berner reagierten umgehend und nahmen ihn aus dem Aufgebot. Für ein Team, das in dieser Phase der Saison jeden Mann braucht, ist das ein Schlag, der wehtut – auch wenn man ihn nach außen hin nicht dramatisieren möchte.

Lichtblick lehmann, aber der abend beginnt düster

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Immerhin gab es vor der Partie eine echte Aufhellung: Marco Lehmann, der seit Anfang Februar wegen einer Verletzung gefehlt hatte, kehrte ins Line-up zurück. Ein Lebenszeichen, das Hoffnung machte. Doch die Partie startete für Bern trotzdem bitter. Keine drei Minuten waren gespielt, da traf Raphael Diaz per Powerplay zum 1:0 für Zug. Ein früher Dämpfer, der die Halle in Stille hüllte.

Null tore, ein rückstand und viele offene fragen nach dem ersten drittel

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Beim Stand von 0:1 ging es in die erste Pause. Bern fand im Startdrittel kein Mittel gegen die Zuger Defensive, kam kaum zu zwingenden Chancen und ließ sich vom frühen Gegentor den Rhythmus nehmen. Für ein Team in dieser Drucksituation ist das genau das Szenario, das man vermeiden wollte.

Die Realität ist simpel und gnadenlos zugleich: Bern hat in dieser Regular Season kaum Spielraum mehr für Ausrutscher. Ritzmanns Ausfall, der frühe Rückstand, die dünner werdende Personaldecke – die Mutzen stehen mit dem Rücken zur Wand. Lehmanns Rückkehr ist ein Signal. Ob es reicht, muss das Eis zeigen.