Sainz junior kämpft: vater gibt rückenwind für formel 1-talent
Ein holpriger Saisonstart für Carlos Sainz junior in der Formel 1 – drei Rennen ohne Punkte, und das trotz herausragender Leistungen. Doch die Familie Sainz steht wie ein Fels in der Brandung, wie der ältere Carlos Sainz heute bei der Eröffnung der 400. Tankstelle von Plenergy bekräftigte. Während andere vielleicht den Kopf in den Sand stecken würden, zeigt das Sainz-Team unerschütterlichen Optimismus.
Die philosophie des durchhaltens: ein ralliemeister gibt die richtung vor
„Die Philosophie des Lebens muss sein, nicht aufzugeben“, so der zweifache Rallye-Weltmeister. „In schwierigen Momenten muss man den Plan klar haben und die Zähne zusammenbeißen. Genau das tut Carlos, er gibt nicht auf, obwohl er im hinteren Mittelfeld kämpft.“ Seine Worte sind nicht nur eine Ermutigung für seinen Sohn, sondern auch eine Demonstration seines eigenen unbändigen Kampfgeistes, der ihn in der Rallye-Welt zu so vielen Triumphen geführt hat.
Sainz senior sieht in der aktuellen Situation eine Chance für seinen Sohn, das Potenzial des Williams von 2026 auszuschöpfen. „Ich glaube, er absolviert ein fantastisches Jahr, mit dem er nicht mehr herausholen kann.“ Die Realität sieht jedoch so aus, dass die Verbesserungen am britischen Monocoque, zumindest kurzfristig, ausbleiben. „Der Unterschied ist einfach zu groß…“, räumt er ein. „Es ist klar, dass sie sich verbessern werden, aber das Tempo muss so spektakulär sein, dass Carlos zumindest in die Qualifikation Q2 einziehen kann.“
Die Diskrepanz zwischen den Teams ist immens. Sainz senior kritisiert die enormen Unterschiede zwischen den Teams, die von bis zu vier Sekunden reichen. „Wir sind von der wettbewerbsfähigsten Formel 1 der Geschichte zu Situationen gelangt, in denen es Unterschiede von vier Sekunden gibt. Hoffen wir, dass Williams und das gesamte Feld sich allmählich annähern, damit das Rennen wieder spannender wird und der Siebte nicht so weit hinter dem Ersten zurückbleibt, wie in Montmeló.“

Ein besonderer heimtermin in madrid: sainz zählt die tage
Als gebürtiger Madrileño fiebert Carlos Sainz dem Großen Preis von Spanien in Madrid entgegen, der den Beginn einer neuen Ära markiert. „Es wird ein sehr anspruchsvoller Kurs für die Fahrer sein. Es ist kein normaler Kurs: Er hat alle Zutaten eines Stadtkurses und eines permanenten Renncircuits, und diese Mischung wird ihn besonders machen. Ich bin überzeugt, dass es eine große Herausforderung für die Fahrer sein wird – und es ist kein einfacher Kurs“, warnt er.
Für die Familie Sainz wird es ein besonderer Moment sein. „Ich war fast im T-Shirt bei der letzten Rennveranstaltung in Madrid, und es ist fantastisch, die Rückkehr der Formel 1 nach Madrid an einem so besonderen Ort wie IFEMA erleben zu dürfen. Madrid ist heute eine ganz andere Stadt als vor 40 Jahren, daher wird dieses Rennen ein ganz anderes Erlebnis sein.“ Besonders schön ist, dass sein Sohn bei den Rennen zu Hause schlafen wird – „obwohl ich es unter anderen Umständen lieber hätte, wird er es sicher genießen, ein Rennen nur 20 Minuten von zu Hause entfernt zu haben. Das wird ihm eine besondere Motivation geben, und es gibt ja noch neun weitere Rennen.“
Die Zeichen stehen auf eine spannende Saison, in der Carlos Sainz junior alles daran setzen wird, seine Form zu finden und wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Die Unterstützung seiner Familie und sein unermüdlicher Wille werden dabei entscheidend sein.
