Sabally-transfer: wnba-manager sind überrascht!

New York – Der Wechsel von Satou Sabally von den Phoenix Mercury zu den New York Liberty hat für ziemliches Kopfschütteln in der WNBA gesorgt. Eine aktuelle Umfrage unter den General Managern aller 15 Teams zeigt: Der Deal um die deutsche Basketball-Starin kam für die meisten am deutlichsten unerwartet.

Überraschungstransfer rockt die liga

Überraschungstransfer rockt die liga

Für satte 23 Prozent der befragten Verantwortlichen war Saballys Wechsel nach New York die größte Überraschung der Transferperiode. Damit liegt sie vor Angel Reese (zu den Atlanta Dream) und Alanna Smith (nach Dallas), die jeweils von 15 Prozent der Manager als überraschend gehandelt wurden. Das zeigt, wie sehr die Entscheidung der Teams und Fans gleichermaßen auf dem Armelngang der gebürtigen Berlinerin aufmerksam gemacht hat.

Die neue Konstellation scheint jedoch nicht nur für die Konkurrenz eine Überraschung zu sein. Auch wenn Sabally im Vergleich zu anderen Neuzugängen wie Gabby Williams (Golden State, 27 Prozent) oder Nneka Ogwumike (Los Angeles, 20 Prozent) bei der Einschätzung des größten Einflusses auf ein neues Team nur den vierten Platz belegt, so ist die Erwartungshaltung enorm. Die Liberty setzen nun voll auf die Athletik und Vielseitigkeit der Deutschen.

Die kommende Saison verspricht Spannung pur. Die Manager sehen Titelverteidiger Las Vegas Aces (40 Prozent) weiterhin als Top-Favoriten, dicht gefolgt von den New York Liberty (33 Prozent). Das Atlanta Dream (27 Prozent) schleicht sich als ernstzunehmender Herausforderer ins Rennen. Sabally selbst hat einen mehrjährigen Vertrag in New York unterschrieben, was den Anspruch der Organisation unterstreicht, mit ihr den Titel anzupeilen.

Neben Sabally, die am Samstag in der Nacht gegen die Connecticut Sun ihr Debüt für die Liberty geben wird, stehen mit ihrer jüngeren Schwester Nyara (Toronto), Leonie Fiebich (ebenfalls New York), Luisa Geiselsöder und Frieda Bühner (beide Portland Fire) weitere vier deutsche Spielerinnen in der WNBA unter Vertrag. Die Bundesliga-Exportbewegung geht also ungebremst weiter und bereichert die Liga mit neuen Talenten und Perspektiven. Doch der Name Sabally wird zweifellos für Gesprächsstoff sorgen und die Fans begeistern.