Sabally-transfer schockiert: wnba-manager sind überrascht!

Die Basketballwelt steht Kopf: Der Wechsel von Satou Sabally von den Phoenix Mercury zu den New York Liberty hat für ziemliches Aufsehen gesorgt. Eine aktuelle Umfrage unter den General Managern aller 15 WNBA-Teams zeigt, dass der Deal für fast ein Viertel der Befragten völlig unerwartet kam. Das ist eine Ansage, die die Dynamik der Liga grundlegend verändert.

Wer profitiert am meisten von den wechseln?

Wer profitiert am meisten von den wechseln?

Neben Saballys überraschendem Wechsel wurden auch die Transfers von Angel Reese (nach Atlanta) und Alanna Smith (nach Dallas) als besonders unerwartet wahrgenommen. Reese und Smith teilen sich den zweiten Platz mit jeweils 15 Prozent der Stimmen. Doch es geht um mehr als nur Überraschungen: Welche Spielerin wird ihrer neuen Mannschaft am meisten nutzen? Hier führt Gabby Williams von den Golden State Warriors mit beeindruckenden 27 Prozent vor Nneka Ogwumike von den Los Angeles Sparks (20 Prozent). Sabally landete mit 13 Prozent auf einem soliden vierten Platz – ein Zeichen dafür, dass ihre Erfahrung und ihr Können durchaus Einfluss auf das Spiel der Liberty haben werden.

Die Faszination Sabally: Die 28-jährige Berlinerin hat in New York einen mehrjährigen Vertrag unterschrieben, und die Erwartungen sind hoch. Wird sie den Titelverteidiger Las Vegas Aces herausfordern können, die von den General Managern mit 40 Prozent als klarer Favorit gehandelt werden? New York Liberty folgt mit 33 Prozent dicht auf den Fersen, gefolgt von den Atlanta Dream (27 Prozent).

Es ist auch bemerkenswert, dass gleich vier weitere deutsche Spielerinnen in der WNBA vertreten sind: Nyara Sabally (Toronto Tempo), Leonie Fiebich (New York), Luisa Geiselsöder und Frieda Bühner (beide Portland Fire). Ein deutliches Zeichen für die wachsende Bedeutung des deutschen Basketballs auf internationaler Ebene. Aber zurück zu Sabally: Ihr Wechsel ist mehr als nur ein Transfer – er ist ein Statement.

Die 30. WNBA-Saison beginnt in der Nacht zu Samstag, wenn die Liberty gegen die Connecticut Sun antreten. Ob Sabally direkt einen Unterschied machen kann, wird sich zeigen. Aber eines ist klar: Die Liga hat eine neue, aufregende Dynamik bekommen. Die Verantwortlichen in Phoenix werden sich sicherlich fragen, wie sie den Verlust ihrer Star-Spielerin kompensieren wollen. Aber für die Liberty und ihre Fans ist es ein Grund zum Feiern – und eine berechtigte Hoffnung auf den Titelgewinn.