Sabalenka patzt in berlin: finale verpasst!

Berlin – Aryna Sabalenka, die Nummer eins der Weltrangliste, muss sich beim WTA-Turnier in Berlin mit einer Enttäuschung zufrieden geben. Im Halbfinale unterlag die Belarusin Jessica Pegula mit 4:6, 7:6(7:4) und 0:6. Ein herber Rückschlag im Streben nach dem ersten Rasen-Titel ihrer Karriere.

Ein kampf, der im dritten satz entschieden wurde

Ein kampf, der im dritten satz entschieden wurde

Das Match verlief dramatischer als das Ergebnis vermuten lässt. Sabalenka geriet im ersten Satz in Rückstand, fand aber im zweiten Satz zu ihrem Spiel zurück. Ein zwischenzeitlicher 5:2-Vorteil ließ Hoffnungen aufwachen, doch zwei vergeben Satzbälle und ein Break glichen die Partie aus. Der Regen zwang zu einer fast zweistündigen Unterbrechung, die Sabalenka zunächst zu nutzen schien und den Tiebreak mit 7:4 für sich entscheiden konnte.

Doch die kurze Verschnaufpause sollte trügerisch sein. Im dritten Satz übernahm Pegula das Kommando und dominierte das Geschehen mit drei Breaks. Sabalenka wirkte völlig von der Rolle und hatte keine Antwort auf das aggressive Spiel der Amerikanerin. Die Zuschauer sahen eine Wendung, die die Ambitionen der Weltranglistenersten jäh beendete.

Für Jessica Pegula geht es nun ins Finale, wo sie am Sonntag auf Linda Noskova trifft. Noskova setzte sich im anderen Halbfinale gegen die Überraschungsmannschaft Alexandra Eala durch. Die tschechische Spielerin, die mit einer Wildcard ins Turnier kam, präsentierte sich in Topform und ließ Eala kaum eine Chance. Ein spannendes Finale verspricht sich, in dem Noskova ihren zweiten Titel auf der WTA Tour anstrebt.

Die Niederlage von Sabalenka wirft einen Schatten auf ihre Rasensaison. Der Druck, den erhofften Titelgewinn zu erringen, scheint sie zu belasten. Ob sie ihre Form schnell wiederfinden kann, bleibt abzuwarten. Ein Faktum ist jedoch klar: Rasen ist für Sabalenka weiterhin eine Herausforderung.