Sabalenka kämpft mit sandplatz-form: bittere niederlage in rom!
Rom – Aryna Sabalenka, die Nummer 1 der Weltrangliste, hat in Rom einen herben Rückschlag erlitten. Nur zwei Wochen vor dem Start der French Open war die Belagerung des Sandplatzes für die Tennis-Dominatorin deutlich schwieriger als erwartet. Gegen Sorana Cirstea gab sie eine Leistung ab, die Fragen aufwirft.
Fehleranfälligkeit belastet sabalenkas auftritt
Im dritten Runde des WTA-Turniers in Rom musste sich Sabalenka der Rumänin Cirstea mit 6:2, 3:6, 5:7 geschlagen geben. Ein frühes Aus, das für die Titelverteidigerin der French Open des Vorjahres eine unangenehme Überraschung darstellt. Bereits in Madrid war der Erfolg für die Belarussin früh beendet.
Der Start in Rom war vielversprechend, doch dann kamen die ungewohnten Fehler, insbesondere beim eigenen Aufschlag. Drei Breaks im zweiten Satz zeigten die Schwächen, insgesamt musste Sabalenka ihren Aufschlag gleich sechsmal abgeben – ein erschreckendes Zeichen für ihre Form.
Ein weiterer Tiefpunkt war die Behandlung an der linken Hüfte während des dritten Satzes. Die kurze Pause konnte die Wende nicht bringen. Als es ernst wurde, verlor Sabalenka erneut den Aufschlag und konnte nicht mehr kontern. Die Entscheidung fiel bei 5:5, als Cirstea die Nerven bewahrte und den entscheidenden Punkt holte.

Hartplatz-expertin im sand gefordert
Sabalenka hat ihre vier Grand-Slam-Titel bisher ausschließlich auf Hartplatz gewonnen. Der Sandplatz stellt für sie eine besondere Herausforderung dar, die sie nun kurz vor den French Open dringend meistern muss. Ob sie rechtzeitig ihre Sandplatzform findet, bleibt abzuwarten. Die Niederlage in Rom ist ein Weckruf, der zeigt, dass der Weg zur Titelverteidigung in Paris alles andere als gesichert ist.
Die Tatsache, dass Sabalenka in entscheidenden Momenten so anfällig für Breaks war, deutet auf ein mentales Problem hin, das über die physische Verfassung hinausgeht. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Spielerinnen, die auf schnellen Belägen dominieren, auf Sand mehr Mühe haben. Aber für eine Spielerin ihres Kalibers ist es entscheidend, diesen Umstand zu überwinden.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob Sabalenka die nötige Flexibilität und mentale Stärke besitzt, um ihre Form zu finden und sich optimal auf die French Open vorzubereiten. Ein schnelles Abtrainieren der Fehler ist nun unerlässlich, wenn sie in Paris erneut ein Wörtchen um den Titel mitreden will.
