Sabalenka auf titelkurs: auftakt leicht gemacht, gauff souverän
Paris – Aryna Sabalenka, die Nummer 1 der Weltrangliste, scheint bei den French Open 2026 so richtig in Fahrt zu kommen. Nach einem holprigen Start in das Turnier präsentierte sich die Belarussin in der zweiten Runde gegen Elsa Jacquemot von ihrer stärksten Seite und deutete an, dass sie fest entschlossen ist, ihren Titel zu verteidigen.
Einladung zum sandplatz-triumph?
Der Sieg gegen Jacquemot mit 7:5, 6:2 war mehr als nur ein Weiterkommen. Vor allem im zweiten Satz zeigte Sabalenka eine beeindruckende Leistung und ließ kaum Zweifel an ihrer Ambition aufkommen. Die bisherige Saison auf Sand war für die Viermal-Major-Siegerin alles andere als ein Spaziergang: In Madrid scheiterte sie bereits im Viertelfinale, in Rom sogar schon in der zweiten Runde. Das macht ihren aktuellen Auftritt in Paris umso bemerkenswerter.
Die nächste Hürde: Darja Kassatkina. Die gebürtige Russin, die für Australien antritt, erwartet Sabalenka in der dritten Runde. Ein Duell, das verspricht, spannend zu werden. „Kassatkina ist eine sehr gefährliche Gegnerin“, so ein Beobachter vor Ort. „Sie hat einen starken Aufschlag und spielt sehr taktisch.“

Gauff setzt sich durch
Auch Coco Gauff, die Titelverteidigerin, hatte keine Probleme, ihre Zweitrundenaufgabe zu lösen. Die junge Amerikanerin dominierte das Spiel gegen Mayar Sherif aus Ägypten von Anfang an und gewann klar mit 6:3, 6:2. Gauffs souveräner Auftritt lässt darauf schließen, dass sie ebenfalls eine ernstzunehmende Kandidatin für den Titel ist. Das Finale des Vorjahres, in dem Sabalenka Gauff besiegte, wird sicher noch in beiden Spielerinnen nachwirken.
Die French Open 2026 entwickeln sich zu einem spannenden Turnier. Mit Sabalenka und Gauff stehen zwei Top-Spielerinnen im Viertelfinale, die das Potenzial haben, das Turnier zu prägen. Die Frage ist, wer sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen kann. Die Antwort werden wir in den nächsten Tagen erfahren.
