Saarlouis bindet zukunft: reitz und petschick bleiben, durmishi und kunkel gehen

Die HG Saarlouis zieht die nächsten Weichen frühzeitig. Während Joshua Reitz und Philipp Petschick ihre Karriere in der Grüttowiese fortsetzen, verabschiedet sich das DuoMeti Durmishi und Gil Kunkel nach nur kurzer Intermezzo.

Verlängerung mit signalwirkung

Markus Baur und Daniel Altmeyer haben die Hände auf dem Puls. Die Vertragsverlängerungen von Reitz und Petschick sind mehr als Routine – sie sind ein Statement. „Josh hat sich speziell im bisherigen Saisonverlauf extrem gut weiterentwickelt und ist ein fester Bestandteil unseres Systems in Abwehr und Angriff geworden“, sagt Baur über den 23-jährigen Kreisläufer, der aus der eigenen Jugend stammt. Reitz selbst will nicht nur mitspielen, sondern mithelfen, den großen Traum zu verwirklichen: „Das große Ziel 2. Liga.“

Philipp Petschick, 19, gilt als größtes Talent im Südwesten. Die Verlängerung bis 2027 sichert Saarlouis die Doppelspitze mit Routinier Lars Weißgerber auf der rechten Außenbahn. „Ich bin dankbar für das Vertrauen und freue mich, meinen Weg hier weiterzugehen“, sagt Petschick. Die Botschaft: Jungblut bleibt grün-weiß.

Ausgeträumt für durmishi und kunkel

Ausgeträumt für durmishi und kunkel

Die andere Seite der Medaille: Meti Durmishi, 25, Nationalspieler des Kosovo, verlässt den Klub nach nur zwei Jahren. Der Abwehrstratege kam 2024 vom TV Homburg und entwickelte sich zum Leistungsträger – doch seine Zukunft bleibt offen. Kein neuer Klub in Sicht, nur ein klares Cut.

Gil Kunkel, der jüngere Bruder von Yves Kunkel, hatte Pech. Verletzungen stoppten den Linkshänder, der erst 2025 von TuS Minden kam. Nun sucht der 20-Jährige nach einer neuen Heimat, wo er endlich durchstarten kann. Für beide war Saarlouis nur eine Station – nicht das Ziel.

Die HG Saarlouis rüstet sich für die nächste Saison. Mit Reitz und Petschick bleibt das Fundament aus Eigenbauspielern erhalten, mit Durmishi und Kunkel geht Erfahrung und Potenzial verloren. Die Bilanz: zwei Verlängerungen, zwei Abschiede – und ein Kader, der sich neu justiert. Die 3. Liga Süd-West kann kommen.