Rydzek verpasst das podest um haaresbreite

Falun/Oberstdorf – Coletta Rydzek demonstrierte in Falun Formstärke, doch das erhoffte Podium verpasste die deutsche Langläuferin um lediglich neun Hundertstel Sekunden. Eine bittere Pille nach dem starken Olympia-Auftritt in Mailand-Cortina.

Ein hauchdünner unterschied entschied

Im Freistilsprint in Schweden fehlten Rydzek am Ende nur minimal Punkte zum dritten Saisonpodium. Die Bronzemedaillengewinnerin im Teamsprint von den Olympischen Spielen zeigte eine beeindruckende Leistung, konnte aber gegen die Konkurrenz um Linn Svahn und Kristine Stavaas Skistad nicht ganz mithalten. Svahn triumphierte vor der Norwegerin Skistad und der Schweizerin Nadine Fähndrich, die Rydzek knapp hinter sich ließ.

Für Laura Gimmler, Rydzeks Teamkollegin von Olympia, verlief der Wettkampf weniger erfolgreich. Sie scheiterte bereits im Prolog und verpasste damit das Viertelfinale deutlich.

Kläbo dominiert, stölben mit starkem prolog

Bei den Herren setzte sich Johannes Hösflot Kläbo durch und feierte seinen 108. Weltcupsieg. Jan Stölben zeigte einen herausragenden Prolog und belegte den vierten Platz, konnte aber im Viertelfinale nicht mehr anknüpfen. Kläbo bewies erneut seine Dominanz und ließ seine Landsmann Lars Heggen sowie den Österreicher Benjamin Moser hinter sich.

Die WM-Strecke in Falun im kommenden Jahr verspricht spannende Wettkämpfe zu werden. Ob Rydzek dann einen Schritt weitergehen und das Podium erreichen kann, bleibt abzuwarten. Doch die gezeigte Leistung in Schweden macht Hoffnung auf weitere Erfolge. Die Konkurrenz schläft jedoch nicht, und die Entscheidung liegt oft im Detail – wie in Falun bewiesen wurde. Der Druck auf Kläbo wächst, während andere Athleten versuchen, seinen unaufhaltsamen Lauf zu stoppen.

Die Ergebnisse zeigen: im Langlauf zählt jede Hundertstelsekunde. Und manchmal ist es eben die geringste Differenz, die über Sieg oder Niederlage entscheidet.